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Wegen Regenbogen-Kapitänsbinde: UEFA nimmt Ermittlungen gegen DFB und Neuer auf

Manuel Neuer
Foto: imago images

DFB-Kapitän Manuel Neuer ist beim gestrigen EM-Gruppenspiel gegen Portugal erneut mit einer Regenbogen-Kapitänsbinde aufgelaufen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat die UEFA diesbezüglich Ermittlungen gegen den DFB und Neuer aufgenommen.



Im „Pride Month“ hat sich Neuer und der DFB dazu entschieden ein Zeichen zu setzen für die LGBT-Community. Beim gestrigen 4:2-Erfolg gegen Portugal trug der Bayern-Star und DFB-Kapitän eine Regenbogen-Kapitänsbinde. Die UEFA sieht darin ein politisches Zeichen, welches gegen die Statuten des Verbandes verstößt.

DFB droht eine Geldstrafe

Nach RTL/ntv.de-Informationen hat die europäische Fußball-Union bereits Ermittlungen gegen den Deutschen Fußball-Bund aufgenommen. DFB-Pressesprecher Jens Grittner bestätigte dies mittlerweile: „Es stimmt, dass die Kapitänsbinde überprüft wird. Dazu werden wir uns auch mit der UEFA besprechen. Die Regularien besagen, dass die offiziell von der UEFA bereitgestellte Binde getragen werden muss.“ Dem Verband droht nun eine Geldstrafe.

Neuer war bereits gegen Frankreich und beim Vorbereitungsspiel gegen Lettland mit einer Regenbogen-Kapitänsbinde aufgelaufen.