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Bericht: Bayern-Schmerzgrenze für Corentin Tolisso liegt bei 20 Mio. Euro

Corentin Tolisso
Foto: imago images

Die Zeichen verdichten sich immer mehr, dass Corentin Tolisso den FC Bayern im Sommer verlassen wird. Der 26-jährige Franzose gilt schon seit geraumer Zeit als Verkaufskandidat an der Isar. Die Münchner haben nun eine „finanzielle Schmerzgrenze“ für den Mittelfeldspieler festgelegt.



Satte 41,5 Mio. Euro haben die Bayern im Sommer 2017 an Olympique Lyon überwiesen, um sich die Dienste von Corentin Tolisso zu sichern. Vier Jahre später ist der französische Weltmeister deutlich günstiger zu haben. Wie die „Sport BILD“ berichtet, würde der FCB den Mittelfeldspieler im Sommer bereits für 20 Mio. Euro ziehen lassen.

Bisher gibt es noch keine Anfragen für Tolisso

Während der Franzose in den vergangenen Jahren immer wieder mit Top-Klubs wie Manchester United oder Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht wurde, gibt es derzeit keine konkreten Interessenten. Zuletzt wurde Juventus Turin als möglicher Abnehmer ins Spiel gebracht. Bei Juve ist Tolisso jedoch nur Plan B, sollte man Wunschspieler und EM-Shootingstar Manuel Locatelli nicht erhalten.

Das Problem: Tolisso ist sehr verletzungsanfällig und fiel auch in der abgelaufenen Saison monatelang aus. Die Hoffnung der Bayern, dass sich der Mittefeldspieler bei der Europameisterschaft bei anderen Klubs in den Fokus spielen kann, ist bisher nicht aufgegangen. In beiden Vorrundenspielen kam Tolisso lediglich zu Kurzeinsätzen.

Gerüchten zufolge könnten die Bayern den auslaufenden Vertrag mit Tolisso um ein Jahr bis 2023 verlängern. Damit würde man zumindest mehr Zeit erhalten, um einen zahlungswilligen Abnehmer zu finden. Zudem hätte der 26-jährige damit die Gelegenheit unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann nochmals in Ruhe anzugreifen beim FCB.