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Bericht: Hudson-Odoi hat die Bayern nur benutzt um Chelsea unter Druck zu setzen

Callum Hudson-Odoi
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Callum Hudson-Odoi gilt als Wunschspieler von Hasan Salihamidzic. Eine Verpflichtung konnte der Sportvorstand des FC Bayern bisher nicht bewerkstelligen. Ein ernsthaftes Bayern-Interesse besteht nach wie vor. Insider-Informationen lassen jedoch Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Spieler-Seite aufkommen.



Täglich grüßt das Murmeltier und direkt danach die Bayern-Gerüchte rund um Callum Hudson-Odoi. Der junge Engländer wurde zuletzt häufiger in einem Satz mit dem FC Bayern, als mit seinem eigentlichen Arbeitgeber dem FC Chelsea erwähnt. Die Spekulationen reißen nicht ab. Und doch könnten sie nun zumindest einen kleinen Dämpfer erhalten. Laut Informationen von „Spox“-Redakteur Kerry Hau werden die Gerüchte nämlich zum größten Teil vom Berater-Umfeld des Engländers gestreut und besitzen im Grunde keine fundierte Basis. Direkten Kontakt zwischen dem FCB und der Spieler-Seite soll es das letzte mal vor Monaten gegeben haben. Hinter dem Manöver seiner Berater steht ein simpler Plan. Man will Druck auf Chelsea ausüben und dem eigenen Unmut über die fehlende Spielzeit unter Thomas Tuchel Luft zu machen.

Bayern-Interesse ist abgekühlt

Der FC Bayern würde diese Situation wohl nur zu gerne ausnutzen und den Engländer an die Isar zu lotsen. Die Corona-Pandemie macht den Münchnern aber einen Strich durch die Rechnung. Millionentransfers, und ein solcher wäre Hudson-Odoi, wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Fahrt könnte das ganze höchstens dann aufnehmen, wenn der unwahrscheinliche Fall eines Coman-Abgangs eintreten würde wie Hau berichtet. Trainer Nagelsmann würde die Verpflichtung wohl gelegen kommen. Hudson-Odoi hat sein Repertoire unter Thomas Tuchel nämlich um die Position des Flügel-Verteidigers erweitert. Die „ewige“ Baustelle des FC Bayern könnte mit ihm somit vorläufig geschlossen werden.