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Nagelsmann über seinen Wechsel zum FC Bayern: „Manchmal muss ich mich kneifen“

Julian Nagelsmann
Foto: imago images

Seit knapp einer Woche steht Julian Nagelsmann beim FC Bayern unter Vertrag. Richtig loslegen wird der neue FCB-Chefcoach am Mittwoch, zum Trainingsauftakt an der Säbener Straße. Nicht nur bei den Fans ist Vorfreude groß, auch Nagelsmann selbst freut sich, dass es nun endlich loslegen kann beim Rekordmeister.



Julian Nagelsmann gehört zweifelsfrei zu den größten Shooting-Stars im Trainergeschäft und das obwohl er bis dato noch keinen Titel gewonnen hat. Mit gerade einmal 28 Jahren hat er, als jüngster Trainer in der Bundesligageschichte, die TSG Hoffenheim übernommen. Nach drei Jahren bei den Kraichgauern folgte der Wechsel nach Leipzig. Seit diesem Sommer steht Nagelsmann beim FC Bayern Vertrag – mit gerade einmal 33 Jahren.

Der Jungtrainer hat nie Geheimnis daraus gemacht, dass er eines Tages zum deutschen Rekordmeister möchte. Dass es nun so schnell klappen würde hat ihn selbst überrascht: „Natürlich muss ich mich manchmal kneifen. Es ist schon ein verrückter Verlauf der Karriere.“ Neben dem sportlichen Reiz, ist Nagelsmann zudem wieder zurück in seiner Heimat, was für ihn den Job als Bayern-Trainer natürlich nochmals attraktiver macht: „Ich bin jetzt quasi wieder in der Heimat. Und dann bei einem der größten Klubs in Europa arbeiten zu dürfen, ist natürlich eine außergewöhnliche Kombination, die mich sehr, sehr glücklich macht.“

„Bei Bayern werden sich ein paar Dinge sicherlich anpassen“

Nagelsmann ist bekannt dafür, dass er an der Seitenlinie sehr emotional ist. Eigenen Aussagen zufolge wir der seinen Stil etwas anpassen (müssen). Dennoch möchte er seine Art und Weise grundsätzlich beibehalten: „Ich bin ein junger, emotionaler Trainer. Ich glaube man hat in der Vergangenheit immer gesehen, dass ich recht laut bin an der Linie. Das werde ich sicherlich nicht ganz abstellen können. Bei Bayern werden sich ein paar Dinge sicherlich anpassen. Aber ich werde trotzdem emotional bleiben.“

Einen kompletten Umbruch, auch mit Blick auf die Spielweise der Bayern, wird es jedoch nicht geben: „Es geht es nicht darum, alles auf den Kopf zu stellen, alles neu zu machen, sondern am Ende geht es darum, diese Qualität, die in der Mannschaft steckt, jeden Spieltag ideal zu wecken.“