Bundesliga

Neues DFL-Hygienekonzept: Keine Corona-Tests für genesene und geimpfte Spieler

Thomas Müller
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In knapp vier Wochen rollt der Ball in der Fußball Bundesliga wieder. Nicht nur die Mannschaften bereiten sich auf die neue Saison vor, auch bei der Deutschen Fußball-Liga laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die DFL hat dementsprechend ein neues Hygienekonzept vorbereitet.



Auch wenn die Fallzahlen in Deutschland in den vergangenen Wochen deutlich zurückgegangen sind, wird die Corona-Pandemie auch in der neuen Bundesliga-Saison großen Einfluss auf den Liga-Betrieb nehmen. Wie die DFL am Freitag bekannt gab, wird es ein neues Hygienekonzept geben.

Die DFL setzt auf die „GGG-Regel“

Eigenen Aussagen zufolge hat die DFL den Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga einen Entwurf des medizinisch-hygienischen Arbeitsschutz-Konzepts für Saison 2021/22 zugeschickt. Geplant ist es, dass dieser auf der außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung am kommenden Mittwoch (14. Juli) von den 36 Profi-Klubs final verabschiedet wird.

Das neue Konzept der DFL, an dem auch der DFB mitgewirkt hat, orientiert sich primär an den „GGG-Regeln“. Heißt im Klartext: Es werden nur Geimpfte, Genesene und Getestete mit entsprechendem Nachweis Zugang zu den Stadionarealen erhalten. Die Orientierung an Inzidenzwerten wird hingegen zurückgefahren. Neu ist: Geimpfte und genesene Spieler müssen sich zukünftig nicht mehr auf das Coronavirus testen lassen. Hierzu muss ein entsprechender Nachweis übermittelt werden. Unter die Regelung der Genesenen fallen alle Profis, deren Infektion weniger als sechs Monate zurückliegt. Alle anderen Profis müssen weiterhin mindestens zwei PCR-Testreihen pro Woche absolvieren.

Fan-Rückkehr: Klubs drängen auf ein einheitliches Verfahren

Beim Thema Fan-Rückkehr müssen sich die Vereine mit den jeweils zuständigen Gesundheitsbehörden abstimmen. Laut der DFL gibt es jedoch den klaren Wunsch der Vereine, dass ein möglichst einheitliches Verfahren zum Einsatz kommt. Auch darüber werden sich die Klubs im Rahmen der DFL-Mitgliederversammlung austauschen.