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Nach Gerüchten um Abgang: Drei mögliche Szenarien für die Lewandowski-Nachfolge

Robert Lewandowski
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Mehrere Top-Klubs buhlen derzeit um Robert Lewandowski. Ein Abgang diesem Sommer ist nahezu ausgeschlossen. Aufgrund seines 2023 auslaufenden Vertrages, könnte jedoch 2022 aber ein Abgang drohen. Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, wer den Top-Torjäger ersetzen könnte?



Chelsea, Real Madrid, Manchester City: Die Liste potentieller Abnehmer für Robert Lewandowski ist gespickt mit der „Creme de la Creme“ des Weltfußballs. Trotz seines fortgeschrittenen Alters bricht der Pole im Dress des FCB Rekorde als wäre es ein Leichtes. Darum ist der FC Bayern auch gut beraten den Stürmer in den eigenen Reihen zu halten.

Bisher schmetterte die FCB-Führung jedes Angebot für seinen Star ab. Im Sommer 2022 könnten die Karten im Poker um Lewandowski aber neu gemischt werden. Der Pole wäre dann 34 Jahre alt und ginge in sein letztes Vertragsjahr beim FC Bayern. Um die Finanzen aufzubessern und Lewandowski zum Karriereherbst etwas Neues zu ermöglichen könnten die Bayern bei 50-60 Mio. einem Verkauf zustimmen. Einen adäquaten Ersatz für den Polen zu finden wird die größte Herausforderung seit langem für das Management. Der FC Bayern wird aber nicht unversucht lassen, einen solchen aufzutreiben.

Szenario 1: Die Wunschlösung

Der Wunschkandidat von Fans und Bossen hat norwegische Wurzeln und kickt aktuell noch beim Liga-Konkurrenten aus Dortmund. Erling Haaland gilt als DER kommende Superstar. Der treffsichere Skandinavier darf den BVB laut übereinstimmender Medienberichte 2022, dank einer Ausstiegsklausel, für die festgelegte Summe von 75 Mio. Euro verlassen. Eine Ablöse, die der FC Bayern aufbringen könnte. Zwei Faktoren stehen einem Wechsel nach München aber im Weg. Erstens wird Haaland von halb Europa gejagt und bevorzugt einen Wechsel nach Spanien oder England. Zweitens soll sein Berater Mino Raiola ganze 40 Mio. Euro Berater-Provision verlangen. Zudem steht ein Gehalt von 20 Mio. Euro im Raum. Summen deren schwindelerregende Höhen die Bayern wohl abschrecken werden.

Szenario 2: FC Bayern Deutschland

Uli Hoeneß gab die Marschroute einst vor. Der FC Bayern folgt ihr seitdem. Die besten deutschen Spieler sollen nach München gelockt werden. Getreu dieser Tradition könnte der FCB einen weiteren DFB-Kicker, diesmal für die Stürmerposition verpflichten. Zwei Kandidaten kämen für einen solchen Transfer infrage. Timo Werner bekommt beim FC Chelsea allem Anschein nach Konkurrenz im Sturm und könnte das Weite suchen. Eine zweite Option wäre ein U21 Europameister. Lukas Nmecha hat kürzlich den Schritt in die Bundesliga zum VfL Wolfsburg gewagt. Der großgewachsene Deutsche ist ein klassischer Mittelstürmer. Ob der hochveranlagte Nmecha die Qualität für den FC Bayern hat sei an diesem Punkt dahingestellt. Das Potential ist jedenfalls vorhanden.

Szenario 3: Leistungsexplosion bei Zirkzee und Arp

Eine solche Entwicklung dürfte vor allem die Finanzabteilung des FCB in Freudentaumel versetzen. Sie ist aber leider die (leider) unwahrscheinlichste Variante. Zirkzee und Arp hatten die letzte Saison einen schweren Stand beim FC  Bayern. Arp laborierte an Verletzungen und wurde in die 2. Mannschaft zurückversetzt. Zirkzee konnte bei Parma in Italien keine Akzente setzen und stieg mit dem italienischen Verein in die Serie B ab. Beide haben bei Bayern München wohl keine Zukunft. Zirkzee ist hinter Lewandowski und Choupo-Moting nur Stürmer Nummer 3. Arp wurde an Holstein Kiel verliehen.