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Bei Bayern unglücklich: Fein hofft in Fürth den nächsten Schritt zu machen

Adrian Fein
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Adrian Fein wechselte diesen Sommer auf Leihbasis zu Greuther Fürth. Beim Aufsteiger will sich der zentrale Mittelfeldmann aus der Talentschmiede des FC Bayern auf hohem Niveau beweisen. Eine Zukunft beim FCB sieht der 22-jährige momentan nicht.



Adrian Fein galt lange als DER Musterschüler des FC Bayern Campus. Er durchlief alle U-Mannschaften, spielte sich mit verlässlichen Leistungen in den Vordergrund und auf die Zettel der Bundesliga-Scouts. Seine Leihe zum HSV begann vielversprechend und so mancher Experte sagte dem Münchner eine große Zukunft im Dress des FC Bayern voraus. Seit der Rückrunde 19/20 stagnierte er jedoch in seiner Entwicklung. Der Versuch beim FC Bayern Fuß zu fassen trug keine Früchte. Die Leihe in die Niederlande zur PSV Eindhoven stellte sich als Missverständnis heraus. Trotz dessen blickt Fein mit ungebrochenem Optimismus in die Zukunft. Seine neue Leih-Station soll nun die Wende in seiner noch jungen Karriere bringen.

Fein will bei Fürth durchstarten

Bei der Spielvereinigung aus Fürth fühlt sich der ehemalige U-Nationalspieler pudelwohl. „Anders als bei meinen bisherigen Stationen habe ich mich total schnell eingelebt“, wird Fein zitiert. Ein Verbleib bei Greuther ist nicht ausgeschlossen. Fein weiter: „Natürlich möchte ich nicht in meiner ganzen Karriere jedes Jahr wechseln. Es ist mein Ziel, dass ich endlich mal fest bei einem Verein bin“. Die Fürther besitzen eine Kaufoption und könnten den 22-jährigen nach Leih-Ende fest verpflichten. Adrian Fein hofft prägende Figur im Spiel der SpVgg Greuther Fürth zu werden und den „Bombenfußball“, den das Team letzte Saison laut Fein ablieferte, mitzugestalten.

Zukunft bei Bayern fraglich: Fein zeigt sich selbstkritisch

Auf eine Rückkehr zum FC Bayern angesprochen, stimmt Fein selbstkritische Töne an. „Es ist extrem schwer. Ich habe es letztes Jahr versucht, es hat leider nicht geklappt“, resümiert der Neu-Fürther. Ein Kaderplatz beim FC Bayern ist eine Sache, sich gegen das Überangebot an Top-Spielern durchzusetzen eine andere. Die durchaus erkennbar guten Ansätze im Spiel des Adrian Fein sind unbestritten. Ob sein Weg zum FC Bayern zurückführt wird die Zukunft zeigen. Sollte es für den FCB nicht reichen, sich der Jung-Profi dafür aber bei Greuther etablieren und konstant gute Leistungen im Trikot der „Kleeblätter“ zeigen, wäre auch das eine durchaus „feine Sache“.