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Real, Barca oder ManUnited? 3 Gründe warum Goretzka beim FC Bayern bleibt!

Leon Goretzka
Foto: imago images

Die sportliche Zukunft von Leon Goretzka beim FC Bayern ist ungewiss – zumindest suggerieren dies die aktuellen Meldungen. Der 26-jährige Mittelfeldspieler ist vertraglich nur noch bis 2022 an den Rekordmeister gebunden. Die Vertragsgespräche verlaufen eher schleppend. Aktuellen Medienberichten zufolge herrscht derzeit sogar “Funkstille” zwischen den Münchnern und Goretzka. Zu allem Überfluss werden die Lockrufe aus dem Ausland immer größer. Zahlreiche Top-Klubs sollen an dem deutschen Nationalspieler dran sein. Wir nennen euch drei Gründe, warum Goretzka beim FC Bayern bleiben wird.



1. Sein Standing beim FC Bayern

Goretzka wechselte im Sommer 2018 ablösefrei vom FC Schalke 04 zu den Bayern. Der Mittelfeldspieler galt damals nicht unbedingt als “Top-Transfer” und die Begeisterung der Bayern-Fans hielt sich in Grenzen. Viele haben die Verpflichtung sogar kritisch beäugt und Zweifel geäußert ob Goretzka “Bayern-tauglich” sei.

Der gebürtige Bochumer hatte durchaus gewisse Startschwierigkeiten in München und musste sich unter Niko Kovac zunächst mit einer Reservistenrolle zufriedengeben. Erst unter Hansi Flick wurde Goretzka zu einer festen Größe beim FCB. Vor allem nach dem Corona-Restart im Mai 2020 und seiner “Hulk-Transformation” spielte der 26-jährige groß auf und sicherte sich einen Stammplatz im hart umkämpften Mittelfeld der Bayern. Gemeinsam mit Joshua Kimmich bildet Goretzka mittlerweile eines der besten Mittelfeld-Duos der Welt.

Auch das Ansehen im Klub und bei den Fans hat sich in den vergangenen knapp 1,5 Jahren deutlich gewandelt. Goretzka ist voll und ganz in München angekommen. Ist Teil der sog. “New-Gen” rund um Kimmich, Serge Gnabry und Leroy Sane. Er ist nicht nur Leistungsträger auf dem Platz, sondern entwickelt sich auch immer mehr als Führungsfigur fernab davon.

Mit einem Wechsel ins Ausland würde Goretzka faktisch bei null anfangen. In Madrid, Barcelona oder Manchester wird er in der Kabine und im Verein sicherlich nicht (auf Anhieb) das gleiche Standing wie beim FC Bayern haben. Zumal es für ausländische Spieler deutlich schwerer ist solch einen Status überhaupt zu erreichen.

2. Sportliche Perspektive

Mit Mitte 20 hat Goretzka die Champions League gewonnen und damit bereits etwas erreicht, wovon die meisten Fußballer ihr Leben lang träumen. Der Mittelfeldspieler gibt sich damit jedoch nicht zufrieden. Unmittelbar nach dem CL-Gewinn kündigte dieser an, dass er eine “Ära beim FC Bayern prägen möchte”. Diese Aussage ist ein klarer Hinweis dafür, dass sich Goretzka beim FCB wohl fühlt und sich einen langfristigen Verbleib sehr gut vorstellen kann.

Auch wenn Vereine wie Real, Barca oder ManUnited finanziell sicherlich mehr anbieten können als die Bayern, ist die sportliche Perspektive bei diesen Klubs derzeit (deutlich) schlechter als in München. National stehen alle drei Klubs schon seit geraumer Zeit deutlich unter Zugzwang. International haben vor allem Barcelona und ManUnited in den vergangenen Jahren enttäuscht. Während die Red Devils sich teilweise nicht mal für die CL qualifiziert haben, war für Barca häufig bereits im Viertelfinale Schluss.

Auch der Blick auf die wirtschaftliche Situation lässt Zweifel aufkommen, ob die beiden spanischen Top-Klubs zukünftig in der Lage sind ganz oben mitzumischen. Manchester hingegen verfügt zwar über die finanzielle Mittel, hat diese mit Blick auf die (Miss)Erfolge in der jüngeren Vergangenheit nicht wirklich effizient eingesetzt.

3. Julian Nagelsmann

Last but not least dürfte Julian Nagelsmann ebenfalls eine (große) Rolle im Vertragspoker rund um Leon Goretzka spielen. Nagelsmann ist ein klarer Goretzka-Fan. Der 33-jährige hat bereits deutlich gemacht, dass er sehr gerne mit dem Mittelfeldspieler zusammenarbeiten möchte und diesen als wichtigen Bestandteil der Mannschaft sieht. Der langfristige 5-Jahresvetrag gibt zudem die Spieler eine “gewisse Sicherheit”, dass die Bayern einen Trainer gefunden haben, mit dem man langfristig plant.

Real und Barca hingegen haben in den vergangenen fünf Jahren vier Mal den Trainer gewechselt. Bei United waren es immerhin drei. Klar ist: Jeder Trainerwechsel bringt Unsicherheiten für einen Spieler mit sich. Warum sollte sich Goretzka solch einer Gefahr aussetzen? Gerade Koeman und Solskjaer stehen immer wieder in der Kritik und sitzen alles andere als sattelfest auf der Trainerbank.