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Bericht: Gespräche mit Niklas Süle liegen auf Eis – Thilo Kehrer als Alternative?

Niklas Süle
Foto: imago images

Weil sein Vertrag im nächsten Jahr endet, ist der FC Bayern bei Niklas Süle zum Handeln gezwungen: Entweder verlängert der 25-Jährige oder er wird bei einem entsprechenden Angebot abgegeben. Medienberichten zufolge sind die Vertragsgespräche vorerst unterbrochen worden.



Wie die „Sport Bild“ vermeldet, wurden die Vertragsgespräche mit dem bulligen Innenverteidiger vorerst ausgesetzt. Eine Verlängerung des bis zum 30. Juni 2022 datierten Arbeitspapieres sei zum derzeitigen Zeitpunkt nicht in Sicht. Süle war vergangene Woche aus seinem Sommerurlaub nach der Europameisterschaft zurückgekehrt und soll sich in guter Verfassung an der Säbener Straße bei seinem alten, neuen Trainer Julian Nagelsmann präsentiert haben. Beide arbeiteten bereits während ihrer gemeinsamen Zeit bei der TSG 1899 Hoffenheim zusammen und kennen sich daher gut. Obwohl die vergangene Saison für den gebürtigen Frankfurter alles andere als zufriedenstellend verlaufen war, glaubt Nagelsmann an einen Verbleib seines Schützlings.

Alternative aus Paris?

Allerdings ist weiterhin ein frühzeitiger Abschied möglich. Laut „Sport Bild“ sollen die Münchner ab einer Ablöse von 30 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Süles Marktwert liegt laut „Transfermarkt.de“ derzeit bei 35 Mio. Euro. Auf eine Alternative habe man sich demnach ebenfalls schon festgelegt: Thilo Kehrer von Paris Saint-Germain könnte demnach als Ersatz herhalten, falls Süle gehen sollte. Der 24-Jährige, der 2018 von seinem Jugendklub FC Schalke 04 in die französische Hauptstadt gewechselt war, wurde intern bereits diskutiert und kann sowohl in der Innen- als auch in der Außenverteidigung agieren. Kehrers Vertrag in Paris läuft noch bis 2023.