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Das letzte Puzzle-Teil für das 3-5-2-System? So plant Nagelsmann mit Jonas Hofmann

Jonas Hofmann
Foto: IMAGO

Der FC Bayern hat laut Angaben von „Sport BILD“ und „kicker“ starkes Interesse an Gladbach-Star Jonas Hofmann. Der 29-jährige Allrounder ist vertraglich noch bis 2023 an die Fohlen gebunden und würde wohl gut 20 Millionen Euro Ablöse kosten. Allerdings könnte er bei den Münchnern eine ganz andere Rolle ausfüllen als in Gladbach.



Jonas Hofmann hat im Mittelfeld beinahe schon jede Position bekleidet. Sowohl im zentralen Mittelfeld als auch auf dem linken und rechten Flügel war auf den dreimaligen Nationalspieler eigentlich immer Verlass. Julian Nagelsmann könnte den Gladbacher aber in einer ganz anderen Rolle sehen. Laut Informationen von „Sport1“ wünscht sich der Bayern-Coach einen rechten Schienenspieler, der offensiver agiert als Benjamin Pavard und Alphonso Davies ähnelt. Nur wenn Nagelsmann einen solchen Spielertyp bekommt, könnte das 3-5-2-System ein wirklich interessantes Thema werden.

Allrounder Hofmann statt Spezialist Dumfries: Macht die Münchner Transferpolitik Sinn?

Hofmann ist zwar in Sachen Geschwindigkeit sicherlich ein gutes Stück von Davies entfernt, verfügt aber zweifellos über Offensivdrang und weiß seine technischen Fähigkeiten gewinnbringend einzusetzen. Zwar hat er in seiner Profi-Laufbahn praktisch nie als Schienenspieler gespielt, jedoch hatte bereits Joachim Löw die Idee, Hofmann in einer solchen Rolle aufzustellen. Womöglich hätte der Gladbacher sogar bei der EM die „Kimmich-Rolle“ bekleidet, wäre er im Turnier verletzungsfrei geblieben.

Hofmann ist gewissermaßen ein Alleskönner, der ohne Probleme auch auf jeder Mittelfeld-Position aushelfen könnte, was ihn umso interessanter macht. Ob er jetzt aber die perfekte Lösung als rechter Schienenspieler ist, sei mal dahin gestellt. Noch immer erscheint es nicht ganz logisch, warum die Münchner nicht den Niederländer Denzel Dumfries verpflichtet haben, der kürzlich für 12,5 Millionen Euro zu Inter Mailand gewechselt ist. Der ehemalige Eindhoven-Kapitän ist schließlich ein Waschechter Schienenspieler und Alphonso Davies mit seiner Schnelligkeit und Athletik ähnlicher als Hofmann.

Hofmann hält sich bedeckt: „Möchte mich nicht zu solchen Gerüchten äußern“

Nun müssen sich die Bayern jedoch mit dem Personal auseinandersetzen, dass noch verfügbar ist. „Sport1“-Chefreporter Florian Plettenberg bestätigte, dass Hofmann der Wunschspieler für die rechte Seite sei. Allerdings sei noch nicht sicher, ob ein Transfer in diesem Jahr oder im Sommer 2022 realisierbar ist. Zweiteres würde eher weniger Sinn machen, zumal der Bedarf gerade aktuell besteht. Hofmann selbst hielt sich gegenüber der „Sport BILD“ noch bedeckt. „Wenn ein so großer Verein wie der FC Bayern Interesse an mir zeigt, dann würde ich mich natürlich freuen, denn das wäre eine Bestätigung für meine Leistungen. Aber generell möchte ich mich zu solchen Gerüchten nicht äußern“, erklärte er. Ein klares Dementi hört sich jedenfalls anders an. Es wäre nicht verwunderlich, wenn es an der Säbener Straße jetzt ganz schnell geht.