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Verlängerung beim FCB und Leihe nach Hoffenheim? So ist der Stand bei Chris Richards

Chris Richards
Foto: IMAGO

Leih-Rückkehrer Chris Richards hat auch unter Trainer Julian Nagelsmann derzeit schlechte Karten, zum Stammpersonal aufzusteigen. Dem jungen Defensiv-Allrounder droht demnach eine Saison auf der Ersatzbank und nur vereinzelten Kurzeinsätzen. Für den FC Bayern ist es demnach an der Zeit zu handeln, damit das Talent des US-Amerikaners nicht verkümmert. 



In der Vorsaison konnte Chris Richards noch beweisen, dass er auch in jungen Jahren schon ein beschlagener Abwehrspieler ist. Nach seiner Leihe zur Winterpause gehörte er in Hoffenheim von Beginn an zum Stammpersonal und kehrte ein halbes Jahr später voller Selbstvertrauen an die Säbener Straße zurück. Doch bereits in der Vorbereitung deutete sich an, dass der 21-Jährige nicht die besten Karten beim neuen Trainer hat. Trotz der Verletzungen von Lucas Hernández, bekam zum Auftakt unter anderem Josip Stanisic den Vorzug vor Richards.

Richards pocht auf Wechsel: Vertragsverlängerung plus Leihe das wahrscheinlichste Modell

„SportBild“-Reporter Tobi Altschäffl berichtete nun auf seiner Twitter-Seite, dass der Verteidiger noch immer auf einen Wechsel nach Hoffenheim hofft. Dies ist darin begründet, dass er sich unter TSG-Trainer Sebastian Hoeneß mehr Spielpraxis verspricht. Die Wechsel-Gerüchte um den US-Boy ziehen sich bereits seit Beginn der Sommerpause. Zuletzt lautete der allgemeine Tenor, dass Bayern Richards verkaufen, Hoffenheim die zehn Millionen Ablöse aber nicht zahlen möchte und eine Leihe vorzieht.

Altschäffl zufolge geht die Tendenz aktuell dazu, dass Richards seinen Vertrag in München erst verlängert und anschließend ein Jahr nach Hoffenheim verliehen wird. Der Vertrag des Spielers läuft Stand jetzt nur noch bis zum Jahr 2023, weshalb die Münchner längere Planungssicherheit bevorzugen. Prinzipiell könnten mit dieser Lösung wohl alle Parteien sehr gut leben. Chris Richards erhält die nötige Spielpraxis und kann der TSG weiterhin helfen, während die Bayern eine ihrer wenigen großen Nachwuchs-Hoffnungen nicht auf Dauer verlieren.