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Haaland als Lewandowski-Ersatz? Helmer: „Ich würde ihn niemals abgeben“

Robert Lewandowski
Foto: IMAGO

Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich die Verantwortlichen beim FC Bayern mit der Frage beschäftigen ob und wie es (langfristig) mit Robert Lewandowski weitergeht. Spätestens im Sommer 2022, wenn Erling Haaland auf dem Transfermarkt verfügbar ist, müssen Hasan Salihamidzic eine Antwort auf diese Frage finden. Für Ex-Bayern-Profi Thomas Helmer steht es außer Frage, dass die Münchner weiterhin an dem Polen festhalten.



Mit sieben Toren in vier Pflichtspielen hat Robert Lewandowski (mal wieder) einen Traumstart in die neue Saison hingelegt. Der 33-jährige Stürmer trifft seit Jahren wie am Fließband und war maßgeblich beteiligt an den zahlreichen Titelerfolgen der Münchner. Gerüchten zufolge könnte der Stürmer den FCB kommenden Sommer verlassen. Demnach sucht der Pole eine neue sportliche Herausforderung.

Es könnte jedoch auch dazu kommen, dass die Bayern mit Erling Haaland dessen designierten Nachfolger verpflichten und damit eine neue Stürmer-Ära an der Isar einleiten. Für den TV-Experten Thomas Helmer wäre dies jedoch der falsche Schritt.

„Haaland ist noch nicht auf dem Niveau von Lewandowski“

Im Gespräch mit der „AZ“ hat sich der ehemalige Bayern-Profi deutlich für Lewandowski ausgesprochen: „Haaland ist ein beeindruckender Stürmer, der sich seinen neuen Klub nächstes Jahr wohl aussuchen kann. An Bayerns Stelle würde ich Lewandowski aber niemals abgeben, so lange er auf diesem Niveau spielt und fit ist.“

Laut dem 56-jährigen ist Haaland noch nicht ganz auf dem Level von Lewandowski: „Ich würde ihn aber noch nicht auf eine Stufe mit Mbappé oder Lewandowski stellen. Lewy etwa hat noch Vorteile im Kopfballspiel, er ist an den Kombinationen seiner Mannschaft stärker beteiligt.“

Es wird spannend zu sehen wie sich die Bayern kommenden Sommer verhalten. Klar ist: Bedingt durch die relative kurze Vertragslaufzeit (2023) müssen die Verantwortlichen eine Entscheidung treffen, wie es mit Lewandowski weitergeht. Neben einem vorzeitigen Abschied ist jedoch auch ein Verbleib durchaus möglich. Der Stürmer hat zuletzt immer wieder betont, dass er sich in München sehr wohl fühlt. Auch die Bayern-Bosse haben sich offen für eine Vertragsverlängerung gezeigt.