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Enthüllt: Sabitzer entschied sich in der Jugend gegen einen Bayern-Wechsel

Marcel Sabitzer
Foto: IMAGO

Marcel Sabitzer ist neben Dayot Upamecano der spannendste und eigentlich auch einzige echte Neuzugang der Sommer-Transferphase. Es gibt allerdings noch mehrere Sachen, die beide Kicker vereint. Zum einen spielten beide zuvor beide zuvor bei RB Salzburg und RB Leipzig und zum anderen haben sie sich beide im Jugend-Alter gegen einen Wechsel zu den Bayern entschieden.



Marcel Sabitzer ist in München angekommen und wird am nächsten Wochenende vielleicht schon auflaufen, wenn es ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub RB Leipzig geht. Der Österreicher trägt jetzt nicht nur in der Nationalmannschaft das rote Trikot, sondern auch im Verein – und das, obwohl er sich als 14-jähriger gegen den Verein entschieden hat. „Als Marcel 14 Jahre alt war, waren wir bei der Bayern-Akademie“, verrät Vater und ehemaliger Nationalspieler Herfried Sabitzer  im Gespräch mit der „tz“. „Marcel hat sich aber gegen einen Wechsel nach München entschieden. Er wollte sich Schritt für Schritt entwickeln, erst mal bei einem österreichischen Bundesliga-Klub Profi werden,“ erklärte er die Entscheidung, die damals „aus Vernunft getroffen wurde.

Sabitzer sagte auch Schalke ab

Demnach ging es für den heute 27-Jährigen zunächst zur Wacker Mödling, ehe er sich Rapid Wien anschloss und dabei Schalke 04 absagte.
„Ich habe Marcel geraten, sich bei einem Top-Klub in Österreich durchzusetzen, bevor er ins Ausland geht. Als wir den Schalkern damals unsere Entscheidung mitgeteilt haben, haben die gedacht: ‚Das gibt’s nicht!‘ Doch wir hatten einen klaren Karriereplan“, verrät Herfried Sabitzer.

Der Plan für den Mittelfeldspieler ging auf. Über Salzburg und Leipzig ist er nach einer kontinuierlichen Entwicklung beim FC Bayern gelandet. „An Marcel waren mehrere Vereine dran. Aber als er vom Interesse des FC Bayern hörte, war für ihn klar, wohin es geht. Bayern war seine absolute Nummer eins!“

Sabitzer und Nagelsmann: „Die Chemie hat vom ersten Tag an gestimmt“

Die hat natürlich auch mit seinem Coach aus Leipziger Zeiten, Julian Nagelsmann zu tun.  „Zwischen Marcel und Julian Nagelsmann hat vom ersten Tag an die Chemie gestimmt. Er konnte sofort umsetzen, was die Trainer von ihm verlangt haben, auch die defensiven Aufgaben. Das ging ruckizucki und spricht für Marcels Spiel­intelligenz“, betont der Sabitzer-Vater. Wir dürfen gespannt sein, ob es für den österreichischen Nationalspieler bei den Bayern klappt. Die Voraussetzungen sind dank der logisch und vernünftig gestalteten Karriereplanung gut. Der Bayern-Wechsel wäre jedenfalls die erste Fehlentscheidung in seiner Karriere.