Champions League

Nagelsmann über Barca: „Die Extravaganz eines Messi haben sie sicherlich nicht mehr“

Julian Nagelsmann
Foto: IMAGO

Der FC Bayern ist morgen Abend (21 Uhr, live auf Amazon Prime Video) zu Gast im Camp Nou startet gegen den FC Barcelona in die neue CL-Saison. Bayern-Coach Julian Nagelsmann freut sich auf das Duell gegen den spanischen Top-Klub, auch wenn er nicht auf Lionel Messi treffen wird.



Nach dem gelungenen Auftakt in die neue Bundesliga-Saison freut sich der FCB-Coach nun auf den ersten Auftritt mit dem Rekordmeister in der Champions League: „Es ist ein schweres Auswärtsspiel zu Beginn, aber eines, auf das wir uns sehr freuen. Das ist eine sehr lohnenswerte Reise mit einem hoffentlich guten Ergebnis für uns. Wir wollen auf jeden Fall dreifach punkten.“

„Sie spielen ganz anders ohne Messi“

Der 34-jährige äußerte sich auch über den „neuen FC Barcelona“ ohne Lionel Messi und sieht die Katalanen trotz dessen Abgang nach Paris weiterhin sehr gut aufgestellt: „Die Extravaganz eines Messi haben sie sicherlich nicht mehr. Aber sie haben auch andere Spieler, die eine sehr tragende Rolle haben. Ich bin nicht der Meinung, dass sie viel schlechter sind. Ob sie besser geworden sind, wird die Zukunft zeigen.“

Nagelsmann verwies jedoch auf Spieler wie Frenkie de Jong und Pedri, auf die sich die Bayern gut vorbereiten müssen. Mit Memphis Depay und Luuk de Jong haben sie zudem „zwei ganz interessante Spieler dazubekommen“.

Dennoch wird man laut dem Bayern-Trainer ein „ganz anderes Barcelona ohne Messi sehen“. Der Argentinier hat „das Spiel früher an sich gerissen“ und seine Mitspieler gesucht. Nun müssen andere Spieler mehr Verantwortung tragen.

„Es treffen zwei Weltvereine aufeinander“

Während viele Fans, Medien und Experten den FC Bayern als „klaren Favoriten“ in dem Duell sehen, wollte Nagelsmann davon nichts wissen: „Favorit oder nicht Favorit ist immer eher ein mediales Thema. Es treffen zwei Weltvereine aufeinander. Da entscheidet einerseits die Tagesform, andererseits die Motivation. Und die wird bei uns extrem hoch sein.“