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David Alaba über seinen Bayern-Abschied: „Es gibt es kein böses Blut!“

David Alaba
Foto: IMAGO

Mit seinem Wechsel vom FC Bayern zu Real Madrid hat David Alaba für viel Aufsehen vergangenen Sommer gesorgt. Vor allem sein „Wappen-Küsser“ kam in München nicht gut an. Weder bei den Fans, noch bei den Verantwortlichen. Nun hat sich der 28-jährige erstmals selbst dazu geäußert.



Im Gespräch mit der „Sport BILD“ wurde Alaba auf seine Präsentation bei den Königlichen angesprochen, bei der er unter anderem auch das Wappen von Real geküsst hat und das ohne ein einziges Spiel für die Spanier absolviert zu haben. Für die Aktion erntete Alaba viel Kritik, vor allem aus München. Präsident Herbert Hainer zeigte sich „verwundert“ über die Bilder und im Netz tobten die Fans.

Eigenen Aussagen zufolge war dies jedoch nicht gewollt: „An diesem Tag haben wir eine ganze Strecke von Fotomotiven aufgenommen. Ich war glücklich, endlich angekommen zu sein. Ich wollte zeigen, wie sehr ich mich freue, eine neue Herausforderung angehen zu können. Mit dem Küssen des Real-Wappens wollte ich niemanden provozieren, schon gar nicht den FC Bayern und die Fans“, erklärte Alaba gegenüber dem Blatt.

„Ich bin dem FC Bayern in meinem Leben sehr dankbar“

Der Österreicher hat zudem betont, dass die Bayern für immer ein ganz besonderer Klub für ihn bleiben werden: „Ich hatte dort unglaublich schöne 13 Jahre, die sehr emotional, sehr positiv waren. Ich werde den Verein für immer respektieren und lieben. Daran ändert keine Aktion etwas.“

Laut Alaba hat der Klub ihn nicht nur als Fußballer geprägt: „Ich bin dem FC Bayern nicht nur in meiner Karriere, sondern in meinem Leben sehr dankbar. Ich bin mit 16 Jahren, als Kind, zum FC Bayern gekommen. Dort bin ich zum Mann geworden, München ist meine zweite Heimat geworden.“

Alaba hat noch Kontakt zum FC Bayern

Zudem machte der 28-jährige deutlich, dass es keine verbrannte Erde gibt, auch nicht nach den teilweise öffentlich geführten Schlammschlachten während der geplatzten Vertragsgespräche. Alaba steht demnach weiterhin mit den Ex-Kollegen in Kontakt: „Mit den Bossen zuletzt nicht, nein. Aber mit ehemaligen Mitspielern, Physios, Köchen oder Zeugwarten habe ich weiterhin regelmäßigen Kontakt, und selbstverständlich verfolge ich den FC Bayern immer noch. Es gibt kein böses Blut!“