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Kuriose Geschichte: So hat Hoeneß einst um den Vertrag von Thomas Linke gewettet

Thomas Links
Foto: IMAGO

Uli Hoeneß hat sich seit knapp zwei Jahren aus dem operativen Geschäft beim FC Bayern zurückgezogen. Der 69-jährige hat in knapp 40 Jahren beim Rekordmeister einiges erlebt und nun eine kuriose Anekdote zu Vertragsverlängerung von Thomas Linke erzählt.



Im Gespräch mit dem Radiosender „Bayern 1“ hat der Fußballmanager im Ruhestand enthüllt, wie er einst eine Wette um die Vertragsverlängerung von Thomas Linke eingegangen ist. Demnach haben sich die Verantwortlichen in der Saison 2003/04 dazu entschieden den auslaufenden Vertrag des Abwehrspielers nicht mehr zu verlängern. Die Teamkollegen setzten sich jedoch für Linke ein: „Wir haben mal in Freiburg gespielt. Da haben wir im Bus Schafkopf gespielt, mit Jens Jeremies, der Hasan (Salihamidzic, Anm. d. Red.) auch. Hinter uns saß der Thomas Linke. Ihm wollten wir keinen Vertrag mehr geben. Dann hat der Jens gesagt: ‚Manager, wir haben ein Problem! Was ist mit dem Thomas? Der kann doch seinen Vertrag verlängern.‘ Nein, die Entscheidung war getroffen“, schilderte Hoeneß die damalige Situation.

„Komm, wir machen einen Deal“

Laut dem 69-jährigen kam kurz darauf der nächste Bayern-Spieler, der sich für Linke stark gemacht. Hoeneß ließ sich daraufhin auf eine kuriose Wette ein: „Komm, wir machen einen Deal: Wenn wir mit drei Toren Unterschied in Freiburg gewinnen, kriegt der Linke einen neuen Vertrag.‘ Wir haben 7:0 gewonnen und der Linke hat seinen neuen Vertrag bekommen.“

Das Spiel endete damals in Wirklichkeit „nur“ 6:0, dennoch hat Hoeneß sein Wort gehalten und den Vertrag mit Thomas Links nochmals verlängert.