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Leroy Sane reagiert auf seine Kritiker: “Ist nicht so, als hätte ich mich zurückgelehnt!”

Leroy Sane
Foto: IMAGO

Leroy Sane musste in den vergangenen Wochen viel Kritik einstecken. Der 25-jährige Flügelflitzer wurde sogar von den eigenen Fans ausgepfiffen. Sane selbst hat sich dazu bisher nicht wirklich geäußert – bis jetzt. Nach dem 7:0-Kantersieg gegen den VfL Bochum hat der Offensivspieler erstmals ausführlich Stellung bezogen.



Fußball ist Tagesgeschäft, wie schnell man vom Buhmann (erneut) zum gefeierten Fanliebling wird hat Leroy Sane zuletzt am eigenen Körper erfahren. Ende August wurde dieser beim knappen 3:2-Heimerfolg gegen den 1. FC Köln von den eigenen Fans noch ausgepfiffen. Knapp drei Wochen später wird Sane nach seinem sehenswerten Freistoß-Tor gegen den VfL Bochum von den eigenen Anhängern wieder frenetisch gefeiert. Der Jubel nach seinem Treffer spricht Bände. Sane ballte beide Fäuste in die Höhe und es wirkte fast so, als hätte er zeitgleich den Frust der vergangenen Monate rausgebrüllt.

Die Formkurve des 25-jährigen Flügelstürmers zeigt seit mehreren Spielen (deutlich) nach oben. Sane war in den letzten fünf Bayern-Spielen an sieben Toren direkt beteiligt. Auch beim 7:0 gegen Bochum erzielte er das wichtige 1:0, in einer Phase, in der bei den Münchnern in der Offensive wenig zusammenlief. Kurze Zeit Später bereitete er das 2:0 von Joshua Kimmich vor.

“Ich will das nicht erneut erleben”

Nach dem 7:0-Kantersieg war die Stimmung ausgelassen in der Allianz Arena, auch bei Sane. Dieser nutzte die “Gunst der Stunde” und nahm erstmals Stellung zu all der Kritik, welche er zuletzt einstecken musste: “Ich weiß, was ich abliefern kann. Das hat mich bereits die vorherigen Spiele genervt. Ich wusste, ich benötige Zeit. Es ist nicht so, als hätte ich mich zurückgelehnt.” Die Pfiffe der eigenen Fans haben durchaus Spuren hinterlassen: “Es ist nicht so, als wolle ich das erneut erleben.”

Ausruhen möchte sich Sane jedoch auf dem aktuellen Hoch jedoch nicht: “Ich versuche immer, mein Bestes zu geben. Zurzeit läuft es wirklich gut und da will ich weitermachen. Heute habe ich ein gutes Spiel gemacht, klar gibt es dennoch immer Sachen, die man besser machen kann. Der Trainer spricht diese Dinge immer an und ich versuche, sie umzusetzen.”