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Enthüllt: Niklas Süle wollte den FC Bayern zweimal in Richtung England verlassen!

Niklas Süle
Foto: imago images

Aktuellen Medienberichten zufolge wollte Niklas Süle den FC Bayern bereits zweimal vorzeitig verlassen. Sowohl 2018 als auch 2019 hatte der Abwehrspieler aktiv einen Wechsel in die englische Premier League forciert.



Ein Gerichtsverfahren zwischen zwei Spielerberatern sorgt derzeit für viel Aufsehen beim FC Bayern. In dem Rechtsstreit, welches vor dem Landgericht im badischen Mosbach verhandelt wird, sind nun Unterlagen und vermeintliche Chat-Verläufe aufgetaucht, die unter anderem belegen sollen, dass Niklas Süle den FC Bayern bereits zweimal in Richtung England verlassen wollte.

“Arsenal Liverpool Chelsea aber am liebsten Manu”

Wie der “SPIEGEL” berichtet, beinhalten die Prozessakten auch WhatsApp-Verläufe zwischen Süle und dem Sportagenten Murat Lokurlu. Laut dem “SPIEGEL” habe der Abwehrspieler im November 2018 Lokurlu darum gebeten den englischen Markt für ihn zu sondieren, auf der Suche nach potenziellen Interessenten. Der 26-jährige führte dabei konkrete Klubs wie Arsenal, Liverpool und den FC Chelsea auf. Am liebsten wäre Süle jedoch zu Manchester United gewechselt. Obwohl ein Treffen mit ManUnited vereinbart war, kam es nie zu einem Transfer.

Knapp ein Jahr später folgte scheinbar der nächste Versuch von Süle den FCB zu verlassen. Im Oktober 2019 bat dieser Lokurlu, laut dem “SPIEGEL” erneut darum seine Kontakte in England spielen zu lassen. Diesmal schlug der Innenverteidiger die Tottenham Hotspur vor und schwärmte von der Stadt und den Fans. Kurioserweise geschah dies wenige Tage, nachdem die Bayern die Spurs in der CL mit 7:2 deklassiert hatten.

Abschied nach der EM 2020 war fest geplant

Laut dem “SPIEGEL” ist aus den WhatsApp-Verläufen deutlich zu entnehmen, dass Süle den Rekordmeister nach der Fußball-Europameisterschaft 2020 verlassen wollte. Ende Oktober 2019 zog sich der deutsche Nationalspieler jedoch einen Kreuzbandriss zu und ein Wechsel nach England war kein Thema mehr.

Gegenüber dem SPIEGEL ließ Süle über einen Anwalt ausrichten, dass der aus den WhatsApp-Nachrichten ersichtliche Kontakt zwischen ihm und Lokurlu “rein informeller Natur” war. Es habe “zu keinem Zeitpunkt eine geschäftliche Beziehung” bestanden, es habe keinen Vertrag gegeben und entsprechend habe “Herr Lokurlu von Herrn Süle nie eine Vergütung erhalten”.