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Alle 73 Minuten ein Tor: Zirkzee fast so treffsicher wie Lewandowski

Joshua Zirkzee
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Joshua Zirkzee hat in den vergangenen Monaten für wenig sportliche Schlagzeilen gesorgt. Der 20-Jährige Stürmer wurde in München immer wieder kritisiert, weil ihm der nötige Biss gefehlt hat. Nach einer enttäuschenden Hinrunde in der letzten Saison, schien man jegliche Hoffnungen in den Holländer verloren zu haben. Nachdem auch eine Leihe zu Parma Calcio keinen Erfolg einbrachte stand Zirkzee im Sommer vor dem Scheideweg. Die letzte Ausfahrt Anderlecht, könnte aber nun doch noch die Wende bringen.



Zirkzee kann endlich wieder jubeln. Die Münchner Nachwuchs-Hoffnung hat in Belgien einen hervorragenden Start hingelegt. Für seinen Leih-Verein RSC Anderlecht erzielte der Mittelstürmer bereits vier Treffer in sieben Einsätzen. Eine beachtliche Bilanz, wenn man bedenkt, dass der Spieler gerade mal 292 Minuten auf dem Platz stand. Rechnerisch traf der 20-Jährige demnach alle 73 Minuten. Damit ist er sogar Robert Lewandowski auf den Fersen, der in der Bundesliga in der neuen Saison bislang alle 69 Minuten trifft. Einen wichtigen ersten Schritt ist der Leihspieler somit definitiv mal gegangen.

Hat Zirkzee bei den Bayern noch eine Chance?

Bei all der Freude um Zirkzee muss jedoch auch erwähnt werden, dass die belgische Liga nicht zu den europäischen Top-Ligen zählt. Im Fünfjahres-Ranking nimmt die Jupiler Pro League derzeit nur den 13. Platz ein. Zudem muss der hochveranlagte Angreifer auch erst mal beweisen, dass er sein derzeit hohes Niveau über mehre Wochen und Monate abrufen kann. Dann bestände noch immer die Möglichkeit, dass sich Zirkzee langfristig bei den Bayern etabliert. Eine Vorentscheidung dürfte im nächsten Sommer fallen, zumal der Vertrag des Spielers nur noch bis 2023 läuft.