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Verlängerung steht auf der Kippe: Süle vermisst die Wertschätzung der Bayern-Bosse

Niklas Süle
Foto: IMAGO

Niklas Süle ist vertraglich nur noch bis zum Sommer 2022 an den FC Bayern gebunden. Wie es mit dem Innenverteidiger am Ende der Saison weitergeht ist, stand heute, vollkommen offen. Aktuellen Medienberichten zufolge vermisst der 26-jährige die Wertschätzung der Verantwortlichen an der Isar.



FCB-Coach Julian Nagelsmann hat sich in den vergangenen Tagen auffällig oft und positiv über Niklas Süle geäußert. Dies liegt zum einem daran, dass der 34-jährige mit dessen Entwicklungen in den letzten Wochen sicherlich zufrieden ist, vermutlich aber auch daran, dass Nagelsmann Süle den Rücken stärken wollte.

Die geleakten WhatsApp-Nachrichten und die damit enthüllten Wechselambitionen des Innenverteidigers haben zuletzt für viel Aufsehen in München gesorgt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Nagelsmann auf eine Vertragsverlängerung von Süle hofft. Dazu müssten die Bayern-Bosse jedoch den ersten Schritt machen.

Süle fühlt sich wieder wohl in München

Wie “BILD”-Fußballchef Christian Falk in seinem Podcast “Bayern-Insider” berichtet, ist Süle nach wie vor gewillt seinen auslaufenden Vertrag beim FCB zu verlängern. Anders als 2018/19, als Süle die Bayern in Richtung England verlassen wollte, fühlt sich der deutsche Nationalspieler an der Isar wieder wohl wie Falk erfahren haben will. Maßgeblich verantwortlich dafür ist Nagelsmann und dessen Unterstützung.

Laut Falk wird diese jedoch aller Voraussicht nach nicht ausreichen, damit Süle einen neuen Vertrag unterschreibt. Demnach fehlt dem Abwehrspieler die Wertschätzung aus der Chefetage der Münchner. Während Hasan Salihamidzic & Co. zuletzt die Vertragsverlängerungen von Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Serge Gnabry vorangetrieben haben, scheint man bei Süle keine Eile zu haben.

Genau dieser Umstand könnte den Bayern am Ende zum Verhängnis werden. In zwei Monaten darf Süle offiziell mit anderen Vereinen sprechen und mit Blick auf seine aktuellen Leistungen wird die Liste an potenziellen Interessenten deutlich länger sein als noch vergangenen Sommer.

Die Beispiele Kimmich und Goretzka haben gezeigt, dass die Bayern mit den finanziell attraktiveren Angeboten aus dem Ausland mithalten können und mit anderen Dingen punkten. Dafür müssen die Bayern-Bosse aber aktiv auf Süle zugehen und das Gespräch suchen.