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Wegen Klinsmann: Schweinsteiger saß 2008 auf gepackten Koffern in Richtung Inter Mailand

Jürgen Klinsmann und Bastian Schweinsteiger
Foto: IMAGO

Der FC Bayern ohne Bastian Schweinsteiger? Dieser Gedanke ist für die Bayern-Fans kaum vorstellen. Der ehemalige FCB-Star gehört einem kleinen elitären Kreis an, der sich als echte Bayern-Legenden bezeichnen darf. Umso mehr überrascht nun die Offenbarung des 37-jährigen, wonach es dazu fast nicht gekommen wäre. Der heutige TV-Experte stand 2008 kurz vor einem Abschied vom deutschen Rekordmeister. Der Grund dafür: Jürgen Klinsmann.



Nur wenige Bayern-Eigengewächse schaffen den Sprung von der Jugend bis zu den Profis der Münchner. Einer davon war Bastian Schweinsteiger. Alles was danach geschah, ist Geschichte. Die gesamte Karriere des Münchners liest sich wie ein Märchen. Dass diese gemeinsame Erfolgsgeschichte fast geendet wäre, bevor sie überhaupt erst beginnen konnte ist nun doch eine faustdicke Überraschung. 2008 hätte Schweinsteiger dem FC Bayern nämlich beinahe frühzeitig den Rücken gekehrt.

Klinsmann wollte Hleb statt Schweinsteiger

Im Sommer 2008 wehte ein frischer Wind an der Säbener Straße. Jürgen Klinsmann betrat die Bühne und übernahm den deutschen Rekordmeister. Ebenjener Trainer wollte Schweinsteiger kurze Zeit später loswerden. Der junge Nationalspieler sollte Platz für Alexander Hleb vom FC Arsenal machen. Schweinsteiger stand eigenen Aussagen unmittelbar vor einem Wechsel zu Inter Mailand. In der ARD äußerte sich Schweinsteiger am Sonntag wie folgt dazu: „Meine Koffer nach Mailand waren schon gepackt. Damals war Jürgen Klinsmann der Trainer. Der FC Bayern wollte einen anderen Spieler, der Alexander Hleb hieß“.

Hleb gab den Bayern letztlich einen Korb und wechselte später zum FC Barcelona. Schweinsteiger packte seinen Koffer wieder aus, betrat den Rasen, gewann mehr als 20 Titel mit dem FCB, prägte eine Ära und darf sich heute zu Recht als Ikone des FC Bayern bezeichnet werden.