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“Ich konnte nicht gut schlafen” – Lewandowski mit ehrlichem Geständnis zum Müller-Rekord

Robert Lewandowski
Foto: IMAGO

Robert Lewandowski hat vergangene Bundesliga, am letzten Spieltag, mit seinem Treffer zum 5:2 Endstand gegen den FC Augsburg den ewigen Torrekord von Gerd Müller gebrochen. Ganze 41 Tore in 34 Spieltagen schoss der Pole für den FC Bayern und hatten somit einen großen Anteil am Gewinn der 31. Meisterschaft. Im Interview mit der spanischen Sportzeitung „Marca” enthüllt der Pole nun, wie es ihm in der Zeit des Gerd Müller Rekords erging. 



Die Bedeutung des Torrekords von Gerd Müller, der seit der Saison 1971/72 bestand hatte, war Lewandowski lange nicht bewusst. Erst als er kurz davor war den Rekord zu brechen, habe er mitbekommen, welch eine Bedeutung dieser besitzt. „Bis dahin war mir die Bedeutung dieses Rekords nicht wirklich bewusst, nicht nur für die Bundesliga, sondern für die Fußballgeschichte.”

„Ich muss sagen, ich konnte nicht gut schlafen”, so Lewandowski über die Umstände nachdem er durch sein Tor zum alleiniger Inhaber des Torrekords wurde. Mental sei die Situation für ihn gar nicht so leicht gewesen. „Ich wusste, dass ich so nah dran war, kurz davor, Geschichte zu schreiben, das war hart, aber nachdem ich in den letzten Sekunden des Spiels ein Tor geschossen hatte, sagte ich zu mir: „Das ist wie ein Hollywood-Film.”

Zahlen sprechen für Lewandowski

Schaut man sich die Zahlen zum Torrekord an, wird die unglaubliche Leistung des Stürmers noch einmal deutlich unterstrichen. Während Gerd Müller in seiner Rekordsaison in 34 Spielen 40 mal das Tor traf, hat der 33-Jährige in der vergangenen Saison nur 29 Spiele gebraucht um 41 Treffer zu erzielen. 5 Partien verpasste der Pole verletzungsbedient. Das sind im Schnitt ungefähr 1,4 Tore pro Spiel. Im Vergleich dazu: die Torquote Gerd Müllers liegt nur bei 1,17 Toren pro Spiel.