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Juristischer Ärger für Bayern-Star: Lucas Hernandez droht Haftstrafe in Spanien!

Lucas Hernandez
Foto: IMAGO

Lucas Hernandez hat sich in dieser Saison stark formverbessert präsentiert und spielt mittlerweile eine tragende Rolle beim FC Bayern. Ausgerechnet jetzt plagt sich der Franzose mit juristischen Problemen herum. Aktuellen Medienberichten zufolge droht dem FCB-Profi sogar eine Haftstrafe in Spanien.



Wie die spanische „AS“ berichtet, muss Hernandez am 19. Oktober vor dem Madrider Strafgericht 32 persönlich erscheinen, damit er sich „innerhalb von zehn Tagen freiwillig in eine Justizvollzugsanstalt seiner Wahl begibt“. Das Blatt beruft sich dabei auf einen Gerichtsbeschluss des Gerichts vom 14. September 2021. Der Grund für diesen Beschluss ist ein Verstoß gegen eine richterliche Anordnungen.

Gerichtlich angeordnetes Kontaktverbot wurde missachtet

Hintergrund dieses gerichtlichen Beschlusses ist ein Annäherungs- und Kontaktverbot, welches im Februar 2017 gegen Hernandez erlassen wurde. Dieser hatte sich, im gleichen Monat, mit seiner Frau Amelia de la Osa Lorente in der Öffentlichkeit in Madrid gestritten. Bei dem Streit kam es auch zu Handgreiflichkeiten. Beide wurden daraufhin zu 31 Tagen gemeinnütziger Arbeit sowie zu einem sechsmonatigen Kontaktverbot verurteilt.

Das Paar hatte sich kurze Zeit später jedoch wieder versöhnt und flog gemeinsam in die Flitterwochen. Dieses Vorgehen wurde vom Gericht als ein Verstoß gegen das Annäherungs- und Kontaktverbot gewertet, woraufhin Hernandez im Juni 2017 am Flughafen der spanischen Hauptstadt festgenommen und kurz darauf wieder entlassen wurde. Im Dezember 2019 wurde der 25-jährige dann zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt.

Hernandez droht das CL-Spiel gegen Benfica Lissabon zu verpassen

Laut der „AS“ haben die Anwälte des Franzosen bereits Berufung gegen das Urteil eingelegt. Dennoch wird Hernandez am 19. Oktober persönlich in Madrid erscheinen müssen. Damit droht der Abwehrspieler das CL-Spiel kommende Woche gegen Benfica Lissabon zu verpassen. Die Bayern machen sich am gleichen Tag auf den Weg in die portugiesische Hauptstadt, wo man einen Tag später sein drittes Vorrundenspiel in der Königsklasse bestreitet.

Der FC Bayern wollte sich auf Anfrage nicht konkret zur aktuellen Sachlage äußern. Laut dem Klub handelt sich um eine „Privatsache des Spielers“. Nach „kicker“-Informationen sind die Verantwortlichen in München jedoch von dem Vorfall überrascht.