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Rafael van der Vaart: „Frenkie de Jong ist besser als Joshua Kimmich“

Frenkie de Jong und Joshua Kimmich
Foto: Getty Images

Joshua Kimmich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der besten Mittelfeldspieler der Welt entwickelt. Für viele Fans und Experten ist der 26-jährige sogar DER beste Spieler im Zentrum. Ex-Bundesliga-Profi Rafael van der Vaart hat diesbezüglich eine andere Meinung.



Van der Vaart hat mehr als 150 Bundesliga-Spiele für den Hamburger SV absolviert und stand auch bei europäischen Top-Klubs wie den Tottenham Hotspur und Real Madrid unter Vertrag. Der Niederländer hat im Sommer 2018 seine aktive Laufbahn beendet und versucht sich seitdem als TV-Experte. Der 38-jährige hat zudem auch eine eigene Kolumne in der niederländischen Tageszeitung „De Telegraaf“. In dieser hat sich der einstige Offensivspieler nun auch über Joshua Kimmich und Frenkie de Jong geäußert.

„Man erwartet noch mehr von ihm“

De Jong wurde zuletzt in seiner Heimat für die durchwachsenen Auftritte in der WM-Qualifikation für die Elftal scharf kritisiert. Auch beim FC Barcelona läuft es in der laufenden Saison nicht wirklich rund für den 24-jährigen. In acht Spielen kommt de Jong bis dato auf keine einzige Torbeteiligungen.

Laut van der Vaart liegt dies vor allem daran, dass sein Landsmann falsch eingesetzt wird: „Man sollte de Jong nicht als produktiven und kreativen ‚Zehner‘ einstufen. Er ist einfach nicht so. Das Problem ist, dass Frenkie zu gut als ‚Sechs‘ oder ‚Acht‘ spielen kann, also erwarten wir noch mehr von ihm. Allerdings verfügt er über eine hervorragende Technik als klassischer Zehner Der Vizeweltmeister von 2010 sieht in de Jong eher einen Spielertypen wie Kimmich, nur besser: „Vergleicht ihn mit Kimmich bei Bayern, aber Frenkie ist besser.“

Kurios: Kimmich kommt als defensiver Mittelfeldspieler bereits auf sieben Torbeteiligungen in elf Spielen für den FCB in dieser Saison. Unabhängig von den Zahlen, die deutlich für Kimmich sprechen, dürften viele Fans und Experten die Meinung von Van der Vaart sicherlich nicht teilen, vor allem nach dem heutigen Gala-Auftritt gegen Leverkusen.