FC Bayern News

Adeyemi-Transferpoker: Tritt der DFB-Youngster die Nachfolge von Coman beim FC Bayern an?

Karim Adeyemi
Foto: Getty Images

Spätestens seit vergangenem Samstag steht fest: Die Bayern haben ein ernsthaftes Interesse an Karim Adeyemi. Dessen Vater und Berater wurden am Wochenende an der Säbener Straße gesichtet. Übereinstimmenden Meldungen zufolge sind die Verhandlungen mit der Spielerseite bereits im vollen Gange. Demnach könnte der 19-jährige Youngster kommenden Sommer die Nachfolge von Kingsley Coman beim Rekordmeister antreten.



Zuletzt machten immer wieder Meldungen die Runde, dass Adeyemi als möglicher Lewandowski-Ersatz beim FC Bayern gehandelt wird, sollte der Pole den FCB vorzeitig verlassen. Wie der „kicker“ berichtet, ist ein anderes Szenario „viel logischer“. Demnach sehen die Bayern-Bosse in dem Shootingstar vielmehr einen Nachfolger für Kingsley Coman.

Coman-Zukunft beim FCB ist weiterhin offen

Die Ausgangslage von Coman hat sich in den vergangenen Monaten nicht wirklich verändert. Die Vertragsgespräche liegen weiterhin auf Eis und die Verantwortlichen in München haben derzeit keinerlei Ambitionen diese wieder aufzunehmen. Dem Vernehmen nach liegen Spieler und Klub finanziell zu weit auseinander. Vertraglich ist der Linksaußen noch bis 2023 an den Rekordmeister gebunden. Gerüchten zufolge liebäugeln die Bayern durchaus damit den Franzosen im Sommer 2022 gewinnbringend zu verkaufen, bevor dieser ein Jahr später den Verein ablösefrei verlässt.

Genau an dieser Stelle kommt Adeyemi ins Spiel. Sollten die Bayern Coman verkaufen, würde man das Geld am liebsten direkt in den deutschen Nationalspieler reinvestieren und diesen auf den offensiven Flügeln einsetzen. Der 19-jährige kann grundsätzlich alle Positionen in der Offensive bekleiden, spielt derzeit jedoch primär als Mittelstürmer in Salzburg. Perspektivisch könnte er diese Rolle auch in München einnehmen, wenn die Ära von Robert Lewandowski zu Ende geht.

Es wird spannend zu sehen wie sich der Adeyemi-Transferpoker in den kommenden Monaten weiterentwickelt. Klar ist: Das Nachwuchstalent braucht Spielzeit, am besten so viel wie möglich. Rein finanziell sind die Bayern durchaus in der Lage mit der Konkurrenz aus Leipzig und Dortmund mitzuhalten, nun gilt es dem Spieler eine attraktive sportliche Perspektive aufzuzeigen.