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Bestätigt: Hernandez ist freiwillig vor Gericht erschienen – Frist bis zum Haftantritt läuft!

Lucas Hernandez
Foto: IMAGO

Bayern-Profi Lucas Hernandez sollte am Dienstag vor dem Strafgericht in Madrid erscheinen. Wie nun bekannt wurde, hat der 25-jährige seinen Termin bei den Justizbehörden bereits am Montag hinter sich gebracht.



Hernandez hatte 2017 gegen ein erlassenes Kontaktverbot zu seiner damaligen Freundin, jetzigen Frau, verstoßen und wurde 2019 wegen „Missachtung einer gerichtlichen Anordnung“ rechtskräftig zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt.

Der Franzose hat seinen Haftvollstreckungsbefehl persönlich in Madrid entgegengenommen, dies war ursprünglich für den morgigen Dienstag geplant. Laut dem Radiosender „Cadena COPE“ ist der Bayern-Spieler bereits am heutigen Montag in der spanischen Hauptstadt erschienen. Mittlerweile hat ein Sprecher des Gerichts dies bestätigt. Nach „SID“-Informationen hat der 25-jährige den Termin vorgezogen, damit er sich in Ruhe auf das CL-Spiel gegen Benfica Lissabon vorbereiten kann.

Hernandez hofft auf eine erfolgreiche Berufung

Der Haftvollstreckungsbefehl sieht vor, dass sich Hernandez in den kommenden zehn Tagen „freiwillig in eine Justizvollzugsanstalt seiner Wahl begibt“. Ob es tatsächlich dazu kommen wird ist vollkommen offen. Hernandez hat bereits Berufung beim Landgericht eingelegt und hofft darauf, dass seine Haftstrafe in eine Geldstrafe umgewandelt wird.

Das Problem: Die Frist zum Haftantritt beginnt mit dem heutigen Tag. Sollte die Berufung nicht bis zum 28. Oktober entschieden werden, muss der Franzose tatsächlich den bitteren Gang ins Gefängnis antreten. Zumindest solange, bis ein Berufungsurteil vorliegt und dieses zu Gunsten des Bayern-Spielers ausfällt.