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Pavard drängt auf einen Platz im Abwehrzentrum: „Meine Position ist in der Innenverteidigung“

Benjamin Pavard
Foto: Getty Images

Benjamin Pavard hat sich in den vergangenen Jahren zwei Jahren zu einer festen Größe in der Bayern-Abwehr entwickelt. Der Franzose ist auf der rechten Abwehrseite absolut gesetzt. Kurioserweise möchte Pavard überhaupt nicht auf der Außenbahn spielen. Eigenen Aussagen zufolge fühlt er sich im Abwehrzentrum deutlich wohler.



Mit Lucas Hernandez, Dayot Upamecano, Niklas Süle und Tanguy Nianzou ist der FC Bayern in der Innenverteidigung nicht nur quantitativ bestens besetzt, auch die Qualität kann sich durchaus sehen lassen. Neuzugang Upamecano hat sich auf Anhieb in München zu Recht gefunden und Niklas Süle präsentiert sich unter Julian Nagelsmann wieder in Topform. Auch Rekordtransfer Lucas Hernandez ist mittlerweile zu einem echten Leistungsträger geworden. Mit Benjamin Pavard drängt nun ein weiterer Bayern-Spieler ins Abwehrzentrum.

„Ich denke, auf dieser Position sieht man meine Qualitäten besser“

Pavard hat in der Vergangenheit bereits immer wieder angedeutet, dass er sich eher als Innenverteidiger sieht. Im Gespräch mit „Canal+“ machte er nun nochmals deutlich, dass er künftig lieber innen statt außen in der Abwehrkette spielen würde: „Meine Position ist in der Innenverteidigung. Das war schon immer so, hier fühle ich mich am wohlsten. Da habe ich am meisten Spaß. Ich denke auf dieser Position sieht man meine Qualitäten besser.“

Kurioserweise spielt Pavard sowohl bei den Bayern als auch in der Nationalmannschaft jeweils hinten rechts. Er selbst sieht darin keinen Dauerzustand: „Meine Trainer wissen sehr gut, dass meine Position im Abwehrzentrum ist. Im Moment lassen sie mich auf der rechten Seite spielen, weil sie Vertrauen in mich und meine Qualitäten haben. Didier Deschamps vertraut mir nicht wegen meiner schönen Augen oder Haare, sondern weil er sich meiner Qualitäten bewusst ist.“

Es wird spannend zu sehen, ob Pavard in Zukunft in München tatsächlich in die Innenverteidigung versetzt wird. Dies könnte vor allem ein realistisches Szenario werden, sollte Niklas Süle den Rekordmeister im Sommer 2022 verlassen. Dann müssten die Bayern jedoch ihre rechte Abwehrseite personell nochmals verstärken. Ein ähnliches Vorgehen hat man diesen Sommer bereits bei Lucas Hernandez angewandt, der von links ins Zentrum gerückt ist.