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Bayern kämpft um Adeyemi: Salihamidzic intensiviert die Bemühungen um den Youngster

Karim Adeymi
Foto: Getty Images

Karim Adeyemi ist derzeit in aller Munde. Der 19-jährige Stürmer hat sich in den vergangenen Monaten in den Fokus gespielt und steht mittlerweile bei zahlreichen Top-Klubs auf dem Zettel – auch beim FC Bayern. Aktuellen Medienberichten zufolge intensivieren die Münchner ihre Bemühungen rund um den Shootingstar. Demnach hat der FCB derzeit nicht die beste Ausgangslage.



Egal ob Bayern, Dortmund, Leipzig, Liverpool, Real oder Atletico. Die Liste an potentiellen Interessenten für Karim Adeyemi wird immer länger und länger. Der Transferpoker um den DFB-Youngster nimmt langsam Fahrt auf und der FC Bayern steckt mitten drin.

Während Hasan Salihamidzic unter der Woche sehr zurückhaltend auf die anhaltenden Adeyemi-Gerüchte reagiert hat und betont hat, dass daran „nichts dran sei“. Laufen im Hintergrund die Gespräche auf Hochtouren.

Bayern lässt bei Adeyemi nicht locker

Wie „SPORT1“ berichtet, hat vor allem der Sportvorstand in den vergangenen Wochen „Bayerns Adeyemi-Werben intensiviert“. Der TV-Sender bestätigte zudem, dass es vor knapp eine Woche zu ganz konkreten Gesprächen zwischen dem FCB und der Speielerseite gekommen war.

Das Problem: Die Bayern befinden sich aktuell nicht in der Pole Position. Laut BVB-Kenner Patrick Berger hat Dortmund derzeit die Nase vorne. Grund: Bei den Schwarz-Gelben hat Adeyemi deutlich bessere Chancen regelmäßig auf Top-Niveau zu spielen. Dortmund hat in den vergangenen Jahren bereits mehrfach bewiesen, dass man Talente zu Stars formen kann. Der BVB sieht in dem deutschen Nationalspieler weniger einen Ersatz für Erling Haaland, sondern vielmehr einen Spielertypen wie Jadon Sancho. Nach Informationen von Berger gab es auch mit den Verantwortlichen in Dortmund bereits erste Verhandlungen, bei denen auch über Zahlen gesprochen wurde.

Coman-Zukunft hat starken Einfluss auf einen Adeyemi-Transfer

Ähnlich wie der BVB, sehen sind die Bayern-Bosse in Adeyemi keinen klassischen Mittelstürmer a la Robert Lewandowski, sondern eher einen Mann für die offensiven Außenbahnen: „Die Bayern schätzen vor allem die taktische Flexibilität von Adeyemi, man sieht ihn nicht nur im Sturmzentrum“, machte „SPORT1“-Chefreporter Florian Plettenberg in seinem Podcast „Meine Bayern-Woche“ deutlich.

Laut Plettenberg wird Adeyemi jedoch nur ein heißes Thema an der Isar, sollte Kingsley Coman den FCB im Sommer verlassen: „Sollte Coman 2022 verkauft werden, wäre für Adeyemi in der neuen Saison ein Platz auf der Außenbahn frei. Julian Nagelsmann traut ihm auf dieser Position einiges zu.“

Bleibt der Franzose beim Rekordmeister, ist der Konkurrenzkampf auf den Flügelpositionen zu groß. Damit „sinken auch die Chancen auf regelmäßige Spielpraxis für Adeyemi“, wie Plettenberg verriet.