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„Haaland-Maulkorb“ – Darum äußert sich Uli Hoeneß nicht über die Bayern-Gerüchte

Uli Hoeneß
Foto: Getty Images

Der Name Erling Haaland kursiert schon seit geraumer Zeit an der Säbener Straße. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge beschäftigen sich die Bayern-Bosse sehr intensiv mit dem Norweger. Öffentlich halten sich die Verantwortlichen jedoch mit Aussagen zu Haaland dezent zurück. Auch Uli Hoeneß hat sich bisher nicht wirklich zu dem 21-jährigen Shootingstar geäußert und das, obwohl der 69-jährige wohl eine klare Meinung zu dem Angreifer hat.



Der FCB-Ehrenpräsident ist bekannt dafür, dass er sich nach wie vor gerne mal zu (aktuellen) Themen rund um den FC Bayern äußert. Zuletzt sorgte Hoeneß vor der EM 2021 für Aufsehen, als er öffentlich kundtat, dass er Jerome Boateng nicht mit zur EURO mitnehmen würde. Hoeneß erntete für diese Aussage damals viel Kritik von den eigenen Fans, auch von Hansi Flick.

Hoeneß möchte den Bayern-Bosse keinen Ärger bereiten

Auffällig ist: In der aktuellen Causa Haaland-Lewandowski hält sich der Bayern-Aufsichtsrat sehr zurück und das obwohl er eine klare Meinung dazu hat, wie er zuletzt bei „Antenne Bayern“ im Gespräch mit Katrin Müller-Hohenstein verraten hat: „Ich möchte die Diskussion, die ja jetzt schon gerade wieder heiß läuft, nicht weiter beflügeln. Ich würde gerne was dazu sagen und ich habe auch eine klare Meinung. Leider gibt es dann im Anschluss aber wieder Ärger, den der Vorstand ausbaden muss und das möchte ich den Herren ersparen.“

Die Aussagen von Hoeneß geben durchaus Raum für Spekulationen. Denn würde sich der langjährige Bayern-Manager „Pro Lewandowski“ aussprechen, gäbe es faktisch nichts was Hasan Salihamidzic & Co. ausbaden müssten. Dies wäre natürlich deutlich anders würde sich Hoeneß „Pro Haaland“ aussprechen. In diesem Fall würde er nicht nur den FCB-Vorstand verärgern, sondern aller Voraussicht nach auch Robert Lewandowski. Dem Vernehmen nach ist der 33-jährige Pole ohnehin schon von den anhaltenden Haaland-Gerüchten genervt.