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Bericht: Kimmich könnte sich frühestens im Frühjahr 2022 impfen lassen

Joshua Kimmich
Foto: Getty Images

Auch wenn Joshua Kimmich bisher noch nicht geimpft ist, hat der 26-jährige betont, dass er kein Impfgegner sei. Der Bayern-Profi machte zudem deutlich, dass es nicht ausgeschlossen sei, dass er sich in Zukunft noch impfen lässt. Aktuellen Medienberichten zufolge könnte dies im Frühjahr 2022 geschehen.



Kimmich stand gestern Nachmittag, nach dem 4:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim, vor dem Sky-Mikrofon Rede und Antwort und erklärte unter anderem, warum er sich bisher noch nicht hat impfen lassen. Demnach hat er noch „ein paar Bedenken, was fehlende Langzeitstudien angeht“. Zeitgleich machte der 26-jährige aber deutlich, dass er kein „Corona-Leugner oder Impfgegner sei“.

Der FCB-Profi betont zudem, dass er eine Impfung nicht „kategorisch ausschließen würde“ und es „sehr gut möglich ist, dass ich mich in Zukunft impfen lasse. Das kann auch in Kürze passieren.“

Wartet Kimmich auf den Totimpfstoff?

Wie „BILD“-Fußballchef Christian Falk in seiner Sendung „Bayern-Insider“ berichtet, könnte sich Kimmich Anfang des kommenden Jahres impfen lassen. Falk bezieht sich dabei auf Quellen aus dem Mannschaftskreis. Demnach soll Kimmich auf einen neuen Impfstoff warten, genauer gesagt auf einen sog. Totimpfstoff. Die österreichisch-französische Firma Valneva forscht derzeit an solch einem Impfstoff und dieser könnte im Frühjahr 2022 eine EU-Zulassung erhalten.

Anders als bei mRNA-Impfstoffen (Biontech, Moderna) und Vektor-Impfstoffen (Astrazeneca, Johnson & Johnson), die zu den Lebendimpfstoffen zählen, sind die im Vakzin enthaltenen Krankheitserreger bei den Totimpfstoffen inaktiv. Das Immunsystem erkennt sie trotzdem als Fremdkörper, so dass es mit der Bildung von Antikörpern beginnt. Entscheidend ist dabei, dass Nebenwirkungen seltener auftreten.