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Hainer nimmt Kimmich in Schutz: „Man muss seine Entscheidung respektieren!“

Joshua Kimmich
Foto: Getty Images

Joshua Kimmich musste in den vergangenen Tagen viel Kritik einstecken, nach dem dieser bestätigt hat, dass er ungeimpft ist. Nun hat sich mit FCB-Präsident Herbert Hainer erstmals ein Verantwortlicher zur aktuellen Impfdebatte rund um Kimmich gemeldet.



Fans, Medien und Experten sind enttäuscht von Joshua Kimmich und dessen Entscheidung sich (vorerst) nicht impfen zu lassen. Dabei geht es weniger um das Impfen an sich, sondern vielmehr um die Begründung des 26-jähirgen. Dieser hatte betont, dass er „persönliche Bedenken hat, auch aufgrund fehlender Langzeitstudien“ zu dem Impfstoff. Dem Bayern-Profi wird diesbezüglich von vielen Seiten „Unwissenheit“ vorgeworfen.

Bayern-Präsident Herbert Hainer hat sich nun schützend vor Kimmich gestellt: „Es gibt bei uns keinen Impfzwang. Man muss seine Entscheidung respektieren“. Der 67-jährige macht aber kein Geheimnis daraus, dass er sich wünschen würde, dass Kimmich die Impfung bald nachholt: „Wir als Verein unterstützen es, wenn die Spieler geimpft werden. Ich würde mich freuen, wenn er sich noch impfen lässt“, betonte dieser gegenüber der „Abendzeitung“.

„Das Thema ist zum Politikum entwachsen“

Aus Sicht von Ex-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge wird die aktuelle Thematik rund um Kimmich zu sehr aufgebauscht: „Das Thema ist zum Politikum entwachsen. Ich weiß nicht, ob man das nicht alles ein bisschen zu hoch spielt. Es ist seine persönliche Entscheidung. Ich bin kein Freund davon, so einen Druck zu erzeugen. Er ist immer noch ein junger Mensch.“