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Effenberg frotzelt: „Dann hätte sich Nagelsmann lächerlich gemacht“

Stefan Effenberg
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TV-Experte Stefan Effenberg hat den FC Bayern zuletzt in höchsten Tönen gelobt, sieht an mancher Stelle aber durchaus noch Verbesserungspotential. Vor allem in der Münchner Defensive hat Effe eine Schwäche ausgemacht. Auch für Coach Julian Nagelsmann hat der 53-jährige in puncto „Umgang mit Stars“ einen Ratschlag übrig.



Der FC Bayern befindet sich zur Zeit in Topform. Das 0:5 im Pokal gegen Gladbach war zwar ein herber Rückschlag, in Summe aber ein verhältnismäßig kleiner Makel bei einer sonst bisher annähernd perfekten Saison. Wie für die Bayern und seine Anhänger üblich, ist aber auch das Beste bekanntlich nicht gut genug. Getreu diesem Motto hat sich nun auch Ex-FCB-Profi Stefan Effenberg zu Wort gemeldet. Der ehemalige Starspieler ist heute gern gesehener Gast in illustren Expertenrunden bei „Sky“ oder „SPORT1“. Laut Effenberg zufolge spiele der Rekordmeister zwar einen „guten Fußball“, die löchrige Defensive ist aber nach wie vor „eine Schwachstelle“. Zu Beginn der Saison schien das Abwehrproblem behoben zu sein. Im weiteren Verlauf mehrten sich die Gegentreffer allerdings wieder und die Münchner offenbarten vor allem bei ihrem Abwehrverhalten Schwächen .

„Beim FC Bayern wirst du nur an Titeln gemessen“

Auch an Nagelsmann arbeitete sich Effenberg ab, fand aber auch lobende Worte: „Julian Nagelsmann ist ein super Trainer. Aber gemessen wirst du bei den Bayern immer nur an Titeln, und das kann nur die Champions League sein“, erklärte der TV-Experte in seiner „SPORT1“-Kolumne. Beim Umgang mit den ganz großen Stars müsse Nagelsmann Geschick beweisen. Als Coach des FC Bayern benötige man aber auch ein Gespür für „Weltklassespieler“, so Effenberg. „Nagelsmann braucht einem Lewandowski nicht zu sagen: ‚Du pass auf, du musst jetzt im Strafraum das machen.‘ Damit macht sich Nagelsmann dann ja lächerlich“, meinte Effe.