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„Gutes Geld“ – Rummenigge verteidigt umstrittenes Katar-Sponsoring der Bayern

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: imago images

Der FC Bayern gerät in der Causa „Katar“ immer mehr unter Druck. Mittlerweile haben sich die eigenen Fans gruppiert und wollen den umstrittenen Sponsoring-Deal mit dem Wüstenstaat so schnell wie möglich beenden. Ex-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hat den Deal nun verteidigt.



Aktuellen Medienberichten zufolge kassiert der FC Bayern rund 17 Mio. Euro pro Jahr von Qatar Airways. Der Vertrag wurde 2018 abgeschlossen und läuft noch bis 2023. Ob die Münchner diesen nochmals verlängern werden ist offen. Bei der bevorstehenden Jahreshauptversammlung Ende November will eine Gruppe kritischer Fans dem Katar-Sponsoring via Mitgliederantrag ein baldiges Ende bereiten.

„Dieses Geld ist in einer gewissen Notwendigkeit wichtig“

Ex-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hat in der Vergangenheit den Werbe-Deal mit Katar immer wieder verteidigt. Der 66-jährige betonte gegenüber dem „WDR2“, dass die Kooperation nach wie vor wichtig für den Rekordmeister sei: „Ich war da nie ein Pharisäer, wenn ich das mal so sagen darf. Wir haben gutes Geld für Bayern München aus diesem Vertrag bekommen. Und dieses Geld ist in einer gewissen Notwendigkeit auch wichtig, um die Spieler zu bezahlen, damit man auch gute Qualität auf dem Platz hat.“

Rummenigge betonte zudem, dass die Bayern für ihr Engagement in Katar in der Vergangenheit immer wieder Rückendeckung erhalten haben: „Wir sind oft zu NGOs nach Brüssel geflogen und haben mit denen diskutiert, was man noch tun kann. Wenn ich ehrlich bin, haben alle immer bestätigt: Weitermachen, nicht lockerlassen.“

Es wird spannend zu sehen wie das Thema bei der Jahreshauptversammlung am 25. November diskutiert wird und ob die Verantwortlichen an der Isar hierbei ihre Position, auf Druck der Fans, nochmals überdenken.