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Keine Lust auf „Job-Sharing“ – Neuer will keine Spiele an Nübel abgeben

Alexander Nübel und Manuel Neuer
Foto: Getty Images

Alexander Nübel hat diese Woche mit seinen Aussagen im „kicker“-Interview deutlich gemacht, dass er offen für eine Rückkehr zum FC Bayern ist. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass er künftig regelmäßig Einsatzzeiten erhält. Aktuellen Medienberichten zufolge hat FCB-Kapitän Manuel Neuer die Aussagen des 25-jährigen gelassen hingenommen. Neuer ist nach wie vor nicht gewillt freiwillig auf Spiele zu verzichten.



Manuel Neuer hat erst vor kurzem betont, dass er sich durchaus noch vorstellen könne mit 40 zu spielen. Passend dazu machen derzeit Meldungen die Runde, wonach der 35-jährige kurz vor einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern steht. Nach „SPORT1“-Informationen könnte es noch in diesem Jahr zu einer Einigung mit den Münchnern kommen. Offen ist indes, wie lange der neue Vertrag des Welttorhüter laufen soll.

Neuer nimmt die Aussagen von Nübel gelassen

Klar ist: Sollte Neuer beim FCB verlängern, ist das Thema Alexander Nübel beim Rekordmeister durch. Der 25-jährige wechselte vergangenen Sommer auf Leihbasis für zwei Jahren zur AS Monaco. Eine Rückkehr nach München kommt für Nübel nur infrage, sollte er regelmäßig Einsatzzeiten erhalten.

Wie die „Sport BILD“ berichtet, wird es dazu jedoch nicht kommen. Grund: Neuer ist nicht gewillt Spiele an seinen „Kontrahenten“ abzugeben. Ein „Job-Sharing“-Modell wie aktuell bei Paris Saint-Germain mit Keylor Navas und Gianluigi Donnarumma ist für Neuer unvorstellbar.

Laut dem Blatt hat der Bayern-Kapitän die jüngsten Aussagen von Nübel gelassen hingenommen. Mit Blick auf seine aktuelle Formkurve ist dies verständlich. Neuer genießt das volle Vertrauen von Julian Nagelsmann und liefert in dieser Saison (mal wieder) absolute Topleistungen ab.