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Nagelsmann kritisiert Sabitzer: „In ihm steckt viel, viel mehr, als wir aktuell sehen“

Marcel Sabitzer
Foto: IMAGO

Bedingt durch die erneute Quarantäne von Joshua Kimmich war Julian Nagelsmann dazu gezwungen gegen den FC Augsburg sein zentrales Mittelfeld umzubauen. Der FCB-Coach entschied sich dafür Marcel Sabitzer eine erneute Chance in der Startelf zu geben. Wirklich nutzen konnte der Österreicher diese jedoch nicht. Nach der 1:2-Niederlage wurde dieser von Nagelsmann öffentlich getadelt.



Während der Länderspielpause hatte sich Sabitzer über „zu wenig Vertrauen“ beim FC Bayern beschwert. Gegen den FCA erhielt er genau dieses von Julian Nagelsmann und konnte es nicht wirklich zurückzahlen. Der 27-jährige Kimmich-Ersatz war bei der gestrigen 1:2-Niederlage gegen Augsburg an beiden Gegentoren beteiligt. Vor allem beim 0:2 durch Andre Hahn (35.) leistete er sich einen folgenschweren Ballverlust, der zum Treffer führte.

„Heute kein einziges Mal gesehen“

Nagelsmann nicht bekannt dafür, dass er nach Spielen bzw. Niederlagen seine Spieler vor laufenden TV-Kameras kritisiert. Bei Sabitzer machte der 34-jährige gestern jedoch eine Ausnahme: „In ihm steckt viel, viel mehr, als wir aktuell sehen. Der Raum heute war dafür eigentlich prädestiniert. In Leipzig hat er das immer Weltklasse auf dieser Position gemacht, und auch einfach diese Verlagerungen. Das habt ihr letztes Jahr sicherlich auch viel von ihm gesehen, dass er diese einfach herausragend spielt. Heute habe ich das kein einziges Mal gesehen.“ Laut dem FCB-Coach liegt dies nicht an der mangelnden Qualität, sondern vielmehr am Kopf des Österreichers.