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Quarantäne-Konsequenzen: Bayern streicht Kimmich & Co. das Gehalt und droht mit weiteren Maßnahmen

Joshua Kimmich
Foto: IMAGO

Beim FC Bayern ging es in den vergangenen Tagen drunter und drüber in Sachen Corona. Zwischenzeitlich befanden sich fünf Spieler gleichzeitig in der Quarantäne. Mit Joshua Kimmich, Niklas Süle und Josip Stanisic sind derzeit drei Profis in Isolation. Wie die „BILD am Sonntag“ berichtet, haben die Bayern-Bosse nun für die ungeimpften Spielern drastische Quarantäne-Konsequenzen beschlossen.



Nach Angaben der Zeitung gibt es fünf ungeimpfte Spieler im Kader Münchner: Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance. Bisher hat nur Kimmich dies bestätigt. Wie die „BILD am Sonntag“ aus dem Mannschaftskreis erfahren hat, wurden diese fünf Spieler am Donnerstag zum Rapport bestellt, Kimmich nahm per Videoschalte teil. Dabei wurde diesen erneut ins Gewissen geredet sich künftig impfen zu lassen. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße haben dies in der Vergangenheit bereits mehrfach getan, teilweise auch öffentlich.

Bayern droht ungeimpften Spielern mit Trainings-Isolation

Neben der Impfbitte wurden jedoch auch erstmals richtige Konsequenzen ausgesprochen. Demnach kassieren die ungeimpften Spieler im Falle eine Quarantäne kein Gehalt mehr. Der Klub beruft sich dabei auf das geltende Recht, wonach Angestellte keinen Anspruch auf einen quarantänebedingten Verdienstausfall haben, wenn dies aufgrund ihres ungeimpften Status passiert. Allein im Fall von Joshua Kimmich sind dies laut der „BILD am Sonntag“ knapp 770.000 Euro. Diese Maßnahme greift rückwirkend und somit auch für Gnabry, Musiala und Maxim Choupo-Moting.

Neben den finanziellen Konsequenzen droht den betroffenen Spielern zudem eine Isolation vom Rest der Mannschaft. Heißt im Klartext: Die Bayern sind durchaus gewillt die ungeimpften Spieler im Trainingsbetrieb zu isolieren.

Nach „BamS“-Informationen waren die fünf ungeimpften Spieler von diesen Konsequenzen überrascht. Innerhalb der Mannschaft stoßen diese jedoch auf Zustimmung. Demnach soll die Impfdebatte rund um Kimmich & Co. in der Kabine „ein großes Thema sein“.