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„Das war bei Uli Hoeneß noch anders“ – Spielerberater kritisieren Hasan Salihamidzic

Hasan Salihamidzic
Foto: Getty Images

Seit mehr als vier Jahren verantwortet Hasan Salihamidzic den sportlichen Bereich beim FC Bayern. Der 44-jährige ist der Chef-Kaderplaner und steht damit nahezu täglich mit Spielerberatern im Austausch. Aktuellen Medienberichten zufolge genießt der Bosnier nicht unbedingt den aller besten Ruf unter den Beratern.



Mit Spielern wie Lucas Hernandez, Leroy Sane oder zuletzt Dayot Upamecano hat Hasan Salihamidzic in den vergangenen mehrere Top-Transfers für die Bayern getätigt. Auch die Verpflichtung von Julian Nagelsmann fällt durchaus in diese Kategorie.

Der Bayern Sportvorstand hat diese Verhandlungen federführend geleitet und dabei so manchem Berater dabei allen Anschein nach die Nerven geraubt.

Telefon-Terror von Salihamidzic

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, kommt die Art von Salihamidzic nicht bei allen Spielerberatern gut an. Dies liegt vor allem daran, dass der Bosnier oftmals nur schwer zu erreichen ist: „Auf Rückrufe von Salihamidzic wartet man lange, oft kommt auch gar nix. Das war bei Uli Hoeneß noch anders“, wird ein namentlich nicht genannter Vertreter von der „BILD Zeitung“ zitiert.

Deutlich anders sieht es indes aus, wenn die Bayern bzw. Salihamidzic einen Spieler unbedingt verpflichten möchte. In diesem Fall ist der 44-jährige deutlich aktiver unterwegs: „Dann klingelt das Handy morgens, mittags, abends. Das kann man sich ein bisschen so vorstellen, wie beim Flirten. Man merkt, wenn der gegenüber die Braut wirklich unbedingt will!“. Laut dem Insider handelt es sich dabei schon um „Telefon-Terror“.

Interessant ist zudem: Anders als Karl-Heinz Rummenigge in der Vergangenheit, schaltet sich Oliver Kahn in die Transferverhandlungen erst sehr spät mit ein. In der Regel dann, wenn der Deal schon eingetütet ist bzw. sich auf der Zielgeraden befindet.