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NRW lehnt 2G-Pflicht für Profis ab: Kimmich & Co. sind beim Topspiel gegen den BVB spielberechtigt

Serge Gnabry und Joshua Kimmich
Foto: IMAGO

Gute Nachrichten für den FC Bayern und vor allem für die ungeimpften Spieler der Münchner. In den vergangenen Tagen machten immer wieder Meldungen die Runde, wonach die Politik eine 2G-Pflicht für Fußballprofis in der Bundesliga einführen könnte. Vor allem das Bundesland Nordrhein-Westfalen drängte zuletzt auf schärfere Regeln. In der neuen Corona-Schutzverordnung hat man sich jedoch vorerst gegen eine 2G-Pflicht für den Profisport entschieden.



In knapp zwei Wochen ist der FC Bayern zu Gast bei Borussia Dortmund. Mit Blick auf die aktuelle Tabellenkonstellation können sich die Fußballfans auf ein echtes Topspiel freuen. Auch wenn die Münchner derzeit personell auf dem Zahnfleisch gehen, dürfte sich die Situation bis zum 4. Dezember deutlich entspannen.

Der Rekordmeister wird im Klassiker aller Voraussicht in Sachen Personal aus dem Vollen schöpfen können. Auch die ungeimpften Spielern werden Julian Nagelsmann, insofern es keine neuen Zwischenfälle gibt, wieder zur Verfügung stehen und dank der neuen Corona-Schutzverordnung in NRW sind diese auch spielberechtigt.

Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte zuletzt eine Impfpflicht und/oder 2G-Pflicht für Profis ins Spiel gebracht. Damit hätte Joshua Kimmich & Co. eine Zwangspause für das Spitzenspiel gegen den BVB gedroht. In der neuesten Fassung der Schutzverordnung, welche gestern verabschiedet wurde, ist der Vorschlag von Wüst jedoch nicht umgesetzt worden. In der Verordnung hat man sich auf folgenden Kompromiss verständigt: „Tätigkeiten der gemeinsamen Sportausübung im Wettkampf und Training auf und in Sportstätten im Amateur und Profisport kann nur noch von immunisierten Personen ausgeübt werden dürfen. Übergangsweise können Profisportler jedoch einen PCR-Test vorlegen“.

Heißt im Klartext: Auch ungeimpfte Spieler können in der „Übergangsphase“ mit einem negativen PCR-Test in Nordrhein-Westfalen weiterhin Fußball spielen.

Dortmund und Bayern werden vor knapp 70.000 Fans spielen

Auch in Sachen Zuschauer-Kapazität hat sich durch die neue Corona-Schutzverordnung vorerst nichts geändert. Es gilt weiterhin eine 2G-Regelung. Zudem sind maximal 67.500 Zuschauer im Signal Iduna zugelassen. Sitzplätze dürfen demnach voll ausgelastet werden, die Stehplätze zu 50 Prozent.

Zum Vergleich: Der FC Bayern darf die Allianz Arena bis zum Ende des Jahres nur noch bis zu maximal 25 Prozent auslasten. Dies entspricht knapp 19.000 Zuschauern, einem Drittel von dem was in Dortmund erlaubt ist.