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„Diebstahl des Jahrhunderts“ – Spanier belächeln Bayern für Alaba-Abschied

David Alaba
Foto: Getty Images

Während viele Bayern-Fans nach wie vor dem Abschied von David Alaba nachtrauern, können die Anhänger von Real Madrid ihr Glück gar nicht wirklich fassen. Der 29-jährige Österreicher hat sich auf Anhieb zum Leistungsträger und Abwehrchef bei den Königlichen entwickelt und sich bisher als „perfekte Transfer“ erwiesen. Auch die spanische Presse feiert Alaba und belächelt zeitgleich die Münchner für den ablösefreien Wechsel.



Spätestens mit seinem Debüt-Treffer im „El Clásico“, der Real zu 2:1-Sieg gegen Barcelona geführt hat, war klar, dass Alaba das Potenzial dazu hat der neue Fan-Liebling in Madrid zu werden. Der Österreicher hat einen starken Auftakt bei Real hingelegt und wird derzeit von Fans, Medien und Experten gefeiert.

Auch beim gestrigen 3:0-Erfolg der Spanier in der Champions League gegen Sheriff Tiraspol spielte Alaba groß auf und brachte Real mit einem Freistoßtreffer mit 1:0 in Front. Die spanische Presse lobte den Abwehrspieler nach dem Spiel überschwänglich.

Spanier feiern ablösefreien Alaba-Deal

Die spanische „Marca“ machte deutlich, dass Alaba auf dem besten Weg ist ein unangefochtener Führungsspieler in Madrid zu werden und das nach so kurzer Zeit: „Er wächst weiter in das Team hinein, sowohl in der Defensive als auch in der Hierarchie.“ Zudem konnte sich das Blatt einen kleinen Seitenhieb in Richtung FC Bayern in Sachen Alaba nicht verkneifen: „Madrid hat ihn verpflichtet, ohne eine Ablöse an die Bayern zu zahlen…der Diebstahl des Jahrhunderts.“

Besonders bitter aus Bayern-Sicht: Alaba ist nicht der erste FCB-Spieler, der in Madrid groß aufspielt. Auch Toni Kroos wird von den Real-Fans schon seit geraumer Zeit als „Transfer des Jahrhunderts“ gefeiert. Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer 2014 für schlappe 25 Mio. Euro von den Münchnern zu den Blancos und hat in den vergangenen sieben Jahren große Erfolge mit Real gefeiert. Unter anderem konnte er drei Mal in Folge die UEFA Champions League mit den Königlichen gewinnen.