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Effenberg nimmt Kahn ihn Schutz: „Was denken die Leute, was er tun soll?“

Oliver Kahn
Foto: Getty Images

Die Bayern-Bosse sind zuletzt massiv in die Kritik der eigenen Fans geraten. Maßgeblich verantwortlich dafür war die turbulente Jahreshauptversammlung und allen voran das Reizthema Katar. Neben Präsident Herbert Hainer geriet auch Klubchef Oliver Kahn in die Schusslinie der Anhänger. Ex-Teamkollege Stefan Effenberg hat Kahn nun in Schutz genommen.



Kahn wurde zuletzt eine mangelhafte Kommunikation vorgeworfen. Medienberichten zufolge haben sich nicht nur viele Fans, sondern auch die Bayern-Mitarbeiter, ein klares Machtwort des 52-jährigen in der Öffentlichkeit zu den aktuellen Themen gewünscht. Stattdessen hat sich Kahn bisher nur via Twitter zu Wort gemeldet und dezent zurückgehalten.

„Gebrüll hilft nicht weiter“

In seiner „t-online“-Kolumne hat Ex-Bayern-Profi Stefan Effenberg den Vorstandsvorsitzenden der Münchner nun in Schutz genommen: „Was denken die Leute, was er tun soll? Gebrüll hilft nicht weiter. Und natürlich muss er sich als Vereinsboss im Anzug anders verhalten als im Torwarttrikot.“ Zudem zog „Effe“ eine positive Zwischenbilanz bei Kahn: „Er hat diesen Posten erst seit fünf Monaten und macht das aus meiner Sicht bislang sehr gut.“

Der 53-jährige machte zudem deutlich, dass die breite Öffentlichkeit ein falsches Bild von Kahn hätte: „Die Annahme, dass Kahn früher ganz anders war als heute, das Bild in der Öffentlichkeit – das ist alles schlicht falsch.“ Demnach sei der Torhüter abseits des Platzes während seiner Laufbahn „ein umgänglicher und total ruhiger Typ“ gewesen, der jedoch „hochprofessionell gearbeitet hat“.