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Neuer Rechtsverteidiger: Bayern nimmt Real-Star ins Visier

Daniel Carvajal
Foto: IMAGO

Die Planbaustelle hinten rechts beim FC Bayern ist weiterhin offen. Der Rekordmeister wurde in den vergangenen Monaten mit zahlreichen Spielern in Verbindung gebracht. Aktuellen Medienberichten zufolge könnte Dani Carvajal ein Thema für den FCB werden. Der ehemalige Leverkusener soll mit seiner Rolle unter Carlo Ancelotti unzufrieden und einer sportlichen Veränderung demnach nicht abgeneigt sein.



Mit der Umschulung von Joshua Kimmich zum Rechtsverteidiger dachte man die Lücke, die der legendäre Philipp Lahm hinterlassen hat, schließen zu können. Für knapp zwei Jahre schien dieser Wunsch in Erfüllung zu gehen. Dann wurde Kimmich von Hansi Flick zurück ins zentrale Mittelfeld beordert, wo er sich zu einem der besten Spieler der Welt auf dieser Position entwickelt hat. Hinten rechts wurde die Übergangslösung Benjamin Pavard zur Dauerlösung. Die Anforderungen an einen modernen Rechtsverteidiger erfüllt der Franzose aber nicht vollends. Dazu kommt, dass Pavard selbst am liebsten ganz von seinen Aufgaben als Rechtsverteidiger entbunden werden möchte und sich wieder mehr ins Zentrum orientieren will. Pavard ist gelernter Innenverteidiger. Die Bosse ringen seit geraumer Zeit nach Lösungen, bis dato vergeblich. Nun könnt es ein Real-Star mit Bundesliga-Erfahrung richten.

Flüchtet unzufriedener Carvajal zum FC Bayern?

Sergino Dest wechselte zum FC Barcelona. Bouna Sarr hinkt den Erwartungen hinterher. Josip Stanisic ist zwar solide, aber noch jung und hat im Offensivverhalten Luft nach oben. Der FC Bayern hat bei Rechtsverteidigern bisher kein glückliches Händchen beweisen können. Das könnte sich bald ändern. Mit Dani Carvajal hat der FCB einen echten Star ins Visier genommen, wie spanische Medien berichten. Der 29-jährige verfügt über die nötige Qualität und Erfahrung, um auf Anhieb helfen zu können. Außerdem kennt der Spanier die Bundesliga nur zu gut. In der Saison 2012/13 beackerte er die rechte Seite für Bayer Leverkusen.

Carvajal hat seinen einstigen Stammplatz bei Real verloren und ist mit seiner aktuellen Rolle unter Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti alles andere als zufrieden. Demnach liebäugelt dieser mit einem vorzeitigen Abschied aus der spanischen Hauptstadt, sollte sich seine Situation bei den Königlichen im Laufe der Saison nicht verbessern.

Zwei mittelgroße Haken verbleiben allerdings. Zum einen ist der Spanier langfristig an Real Madrid gebunden. Sein Arbeitspapier läuft noch bis 2024. Das treibt die Ablöse in die Höhe. Zum anderen ist der ehemalige spanische Nationalspieler die personifizierte Verletzungsanfälligkeit. Immer wieder wird der flinke Verteidiger von Blessuren zurückgeworfen. Ein Transfer wäre somit mit einem enormen Risiko verbunden. Ob der FC Bayern bereit ist ein solches einzugehen?