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Bericht: Mehrere Bundesliga-Klubs nehmen Bayern-Youngster Vidovic ins Visier

Gabriel Vidovic
Foto: IMAGO

Trotz des Abstieges im Vorjahr, hoffen die Bayern natürlich, dass aus der zweiten Mannschaft hoffnungsvolle Talente heranwachen. Besonders eindrucksvoll präsentierte sich in der Hinrunde Gabriel Vidovic. Ein Profi-Debüt wurde dem 18-jährigen bislang jedoch verwehrt, könnte jedoch bald erfolgen. Aktuellen Medienberichten zufolge weckt der kroatische U21-Nationalspieler auch bei anderen Klubs Begehrlichkeiten.



Mit 12 Toren und 7 Vorlagen legt Vidovic in der laufenden Regionalliga-Saison hervorragende Zahlen auf. Der junge Offensivspieler hat einen enormen Anteil daran, dass sich der FC Bayern II als Tabellenzweiter noch im Aufstiegsrennen befindet. Nachdem sich die Regionalliga bereits in der Winterpause befindet, hätte das Top-Talent die Chance gehabt, bei den Profis zu schnuppern. Julian Nagelsmann wollte den Hoffnungsträger sogar zum Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund mitnehmen. Eine Oberschenkelverletzung im Abschlusstraining vor dem Spiel verhindert dies jedoch.

Auch wenn das Profi-Debüt damit vorerst ins Wasser gefallen ist, handelt es sich allen Anschein nur um eine Frage der Zeitn bis Vidovic eine neue Chance erhalten wird. Dem Vernehmen nach soll Nagelsmann durchaus überzeugt sein von den Fähigkeiten und Qualitäten des 18-jährigen.

Vertragsende 2023: Bayern möchten mit Vidovic verlängern

Für den FC Bayern geht es nun vor allem darum, den jungen Kroaten über 2023 hinaus an den Verein zu binden. Der Spieler wurde immerhin schon für die U21-Nationalmannschaft seines Landes nominiert und hat sich mit seinen zahlreichen Scorer-Punkten in den Fokus anderer Klubs gespielt. Nach „kicker“-Informationen sind schon mehrere Bundesligisten auf Vidovic aufmerksam geworden.

Derzeit scheint die Zukunft noch offen zu sein. Problematisch ist natürlich, dass der FC Bayern auf seiner Position mit Spielern wie Müller, Gnabry, Sané, Coman und Musiala sehr gut besetzt ist. Allerdings weiß man ja auch nicht so genau, ob die Reise für Gnabry und Coman in München langfristig weitergeht. Möglich wäre auch ein Leih-Modell mit anschließender Rückkehr zu den Bayern. Dies hat in der Vergangenheit unter anderem bei Philipp Lahm, David Alaba und Toni Kroos prächtig funktioniert.