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Benjamin Pavard: „Dass es mir privat nicht gut ging, hat sich auf dem Rasen gezeigt“

Benjamin Pavard
Foto: Getty Images

Benjamin Pavard musste in den vergangenen Monaten viel Kritik einstecken. Auch die eigenen Fans gingen mit dem 25-jährigen Franzosen hart ins Gericht. Der Rechtsverteidiger schwankte oft zwischen Weltklasse und Kreisliga. Nun hat sich Pavard erstmals selbst zu seinen Leistungsschwankungen geäußert und eine Erklärung dafür geliefert.



Pavard wechselte im Sommer 2019 als Weltmeister und Absteiger zum FC Bayern, eine sehr ungewöhnliche Kombination. Viele Fans, Medien und Experten hatten zu Beginn Zweifel, ob der Defensiv-Allrounder sich in München durchsetzen wird. Pavard hat sich schnell einen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite erkämpft und diesen seitdem nicht mehr abgegeben.

Dennoch gibt es immer wieder kritische Stimmen, welche den Franzosen nicht als ideale Lösung auf der Rechtsverteidiger-Position sehen. Vor allem die großen Leistungsschwankungen sorgen dafür, dass Pavard immer wieder in Frage gestellt wird.

Im Gespräch mit dem „kicker“ hat er sich erstmals selbst dazu geäußert und dabei enthüllt, warum es sportlich in den vergangenen Monaten nicht immer rund lief bei ihm: „Mit Beginn der Pandemie war es nicht so einfach für mich, weil ich allein war und hier auch allein wohne. Ich habe während dieser Zeit meine Freunde und meine Familie vermisst. Dass es mir privat nicht gut ging, hat sich auf dem Rasen gezeigt und in meiner Leistung widergespiegelt. Aber seit einiger Zeit läuft es deutlich besser.“

„Ich fühle ich mich als Stammspieler“

Gerüchten zufolge wollen sich die Bayern auf der Rechtsverteidiger-Position nochmals verstärken. Demnach sucht Julian Nagelsmann einen deutlich offensiveren Außenverteidiger. Pavard selbst scheint damit kein Problem zu haben, da der Konkurrenzkampf in München schon jetzt vorhanden ist: „Laut Statistik spiele ich regelmäßig, also fühle ich mich auch als Stammspieler. Wir haben zwar auf jeder Position einen harten Konkurrenzkampf, aber das zwingt mich dazu, jeden Tag noch härter an mir zu arbeiten und meine beste Leistung zu bringen – im Training oder während der Spiele.“

Der 25-jährige machte aber zugleich deutlich, dass er nie ein offensiver Verteidiger wie Alphonso Davies auf der linken Seite wird: „Meine vorrangige Aufgabe ist zu verteidigen, dann kommt die Offensive.“

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