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Trotz starker Leistungen beim Afrika Cup: Sarr bleibt ein Verkaufskandidat beim FC Bayern

Bouna Sarr
Foto: Getty Images

Bouna Sarr ist derzeit mit dem Senegal beim Afrika Cup im Einsatz. Der Rechtsverteidiger spielt ein starkes Turnier und gehört zu den Leistungsträgern seiner Mannschaft. Trotz der positiven Entwicklung bleibt der 29-jährige ein Verkaufskandidat beim FC Bayern.



Sarr hat erst im Oktober des vergangenen Jahres sein Debüt für den Senegal gefeiert und sich auf Anhieb zu einem Stammspieler entwickelt. Sechs Länderspiele hat er bis dato absolviert, in allen stand er 90 Minuten auf dem Platz. Auch beim Afrika Cup konnte der Rechtsverteidiger zuletzt überzeugen und ist maßgeblich daran beteiligt, dass der Senegal den Sprung ins Achtelfinale geschafft hat.

Auch in München wird man sich über die starken Leistungen des Außenverteidigers freuen. An der sportlichen Perspektive von Sarr scheint sich dennoch nichts zu verändern.

Bayern hoffen auf einen Verkauf im Winter

Wie „BILD“-Fußballchef Christian Falk in seinem Podcast „Bayern Insider“ berichtet, ist der 29-jährige weiterhin ein klarer Verkaufskandidat an der Isar. Der FCB wollte Sarr bereits im vergangenen Sommer loswerden, der Spieler lehnte einen Wechsel jedoch ab.

Zuletzt machten Meldungen die Runde, wonach es mehrere Interessenten aus Italien und Frankreich für den Abwehrspieler geben würde. Laut Falk gibt es bisher aber noch keine konkreten Anfragen. Klar ist aber: Die Bayern werden Sarr keine Steine in den Weg legen, sollte man ein Angebot im Winter erhalten. Hinter Benjamin Pavard und Josip Stanisic ist dieser aktuell nur die dritte Wahl auf der Rechtsverteidiger-Position bei Julian Nagelsmann.

Vertraglich ist Sarr noch bis 2024 an den FCB gebunden. Sein aktueller Marktwert liegt laut Transfermarkt bei drei Mio. Euro. Die Münchner selbst haben im Herbst 2020 acht Millionen Euro an Marseille gezahlt.

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Sarr war auch bei OM ein starker Verteidiger. Ich habe ihn mehrmals live bei Spielen in Metz, Straßburg und Reims gesehen. Aber die Liga in Frankreich ist schwächer als die Bundesliga.