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Bericht: Neuer soll spätestens Anfang April ins Bayern-Tor zurückkehren

Manuel Neuer
Foto: Getty Images

Bayern-Kapitän Manuel Neuer wurde am gestrigen Sonntag am Knie operiert. Die Meldung kam für viele FCB-Fans überraschend. Die Münchner werden in den kommenden Wochen auf ihren Stammtorhüter verzichten müssen. Aktuellen Medienberichten zufolge soll Neuer spätestens Anfang April ins Bayern-Tor zurückkehren.



Die „BILD Zeitung“ hat gestern berichtet, wonach Neuer bis zu sechs Wochen ausfallen wird. Auch der „kicker“ hat diese Meldung bestätigt. Laut dem Fachblatt wird die Ausfallzeit „auf vier bis sechs Wochen veranschlagt“. Damit wird Neuer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die beiden Achtelfinalspiele in der Champions League gegen Salzburg (6. Februar und 8. März) verpassen. Der 35-jährige soll jedoch spätestens zu einem möglichen Viertelfinale in der Königsklasse (5./6. April und 12./13. April) wieder einsatzbereit sein.

Knie-OP stand schon länger im Raum

Neuer gehörte am vergangenen Wochenende, beim 3:2-Erfolg gegen Leipzig, zu den besten Bayern-Spieler und war maßgeblich an dem knappen Sieg im Topspiel beteiligt. Umso überraschender kam die Meldung, dass sich der Torhüter keine 24 Stunden später einer Knie-OP unterzogen hat. Wie der „kicker“ erfahren hat, wurde schon länger beim FCB über eine Operation am rechten Innenmeniskus diskutiert. Damit möchten Klub und Spieler eine schwerere Verletzung ausschließen. Zudem klagte Neuer am rechten Knie über Schmerzen.

Der deutsche Nationalspieler wurde von Professor Dr. Christian Fink in Innsbruck operiert. Der Knie-Spezialist hatte schon Leroy Sanes Kreuzbandriss im Sommer 2019 erfolgreich behandelt und ist derzeit auch aktiv in die Reha von Leon Goretzka eingebunden.

Es ist vermutlich kein Zufall, dass sich Neuer und die Münchner ausgerechnet jetzt für einen Eingriff entschieden haben. In der Liga hat man neun Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Borussia Dortmund und die kommenden Gegner Bochum, Fürth, und Frankfurt sollte man auch ohne Neuer überstehen können. Lediglich das Topspiel gegen Leverkusen fällt vermutlich in die Zwangspause von Neuer, wobei die Werkself mit 14 Punkten Rückstand kein wirklicher Bayern-Jäger mehr ist.

Ulreich erhält eine unerwartete Chance

Auch in der Königsklasse wird ein Weiterkommen gegen Salzburg aller Voraussicht nach nicht davon abhängen, ob Manuel Neuer zwischen den Pfosten steht oder dessen Backup Sven Ulreich. Zumal der 33-jährige nicht zum ersten Mal eine tragende Rolle beim FCB einnehmen muss. In der Saison 2017/18 hat „Ulle“ 47 Spiele für den FCB absolviert, als Neuer mit einem Mittelfußbruch nahezu die komplette Spielzeit ausfiel. Für den erfahrenen Keeper ist es zudem die ideale Gelegenheit sich für einen neuen Vertrag beim Rekordmeister zu empfehlen, da dieser im Sommer ausläuft.

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