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Raiola-Erkrankung: Wie geht es mit den Bayern-Transfers Gravenberch und Mazraoui weiter?

Mino Raiola
Foto: IMAGO

Falschmeldungen über den Tod des Spielerberaters Mino Raiola haben am Donnerstag für viel Aufregung internationalen Fußball gesorgt. Wie bekannt wurde, ist der 54-Jährige schwer krank. Diese könnte auch die geplanten Bayern-Transfers von Ryan Gravenberch und Noussair Mazraoui beeinflussen.



Am Donnerstagmittag haben mehrere italienischen Medien über den vermeintlichen Tod von Raiola berichtet – eine Falschmeldung, wie sich kurze Zeit später glücklicherweise herausgestellt hat. Der Spielerberater selbst hat dies via Twitter dementiert.

Dennoch: Der Gesundheitszustand des Italieners ist kritisch, wie Alberto Zangrillo, Chef der Intensivstation des Mailänder St.-Raffaele-Krankenhaus, bestätigt hat: „Ich bin empört über die Anrufe von Pseudo-Journalisten, die über einen Mann spekulieren, der um sein Leben kämpft.“ Auch Jose Fortes Rodriguez, ein enger Mitarbeiter Raiolas, deutete gegenüber NOS an, dass Raiola sich derzeit in keinem guten befindet: „Es sieht nicht gut aus, aber er ist noch nicht gestorben.“

Dem Vernehmen nach leidet Raiola unter einer Lungenerkrankung und musste sich bereits Anfang des Jahres einer Not-OP unterziehen. Wie „SPORT1“ berichtet, soll es sich um eine „lebensgefährliche Krankheit“ handeln. Das Büro von Raiola wollte dies auf Anfrage des TV-Senders aber weder dementieren noch bestätigen.

Oliver Kahn war Anfang März bei Raiola in Monaco

Die schwere Erkrankung von Raiola hat großen Einfluss auf den europäischen Transfermarkt. Der 54-Jährige hat zahlreiche Superstars wie Erling Haaland, Paul Pogba oder Zlatan Ibrahimovic unter Vertrag. Auch die beiden Bayern-Wunschspieler Ryan Gravenberch und Noussair Mazraoui gehören zu den Klienten von Raiolas Agentur.

Bedingt durch seinen gesundheitlichen Zustand kann der Spielerberater nicht reisen. FCB-Klubchef Oliver Kahn hat sich deshalb Anfang März auf dem Weg nach Monaco, dem Wohn- und Arbeitsort Raiolas, gemacht, um mit ihm über den Transfer der beiden Ajax-Stars zu verhandeln.

Die Bayern sind sich mit Gravenberch und Mazraoui bereits einig

Auch wenn Raiola in seiner Agentur „One Sarl“ mehrere Mitarbeiter beschäftigt, unter anderem seinen Sohn, hält dieser nach „SPORT1“-Informationen die Fäden zusammen und gibt den Takt an. Die Erkrankung wirkt sich dementsprechend auf alle Transfers seiner Spieler aus.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge befinden sich die Transfers von Gravenberch und Mazraoui aber bereits auf der Zielgeraden. Mit dem Marokkaner, der ablösefrei zu haben ist im Sommer, soll bereits eine mündliche Einigung erzielt worden sein. Der Deal muss nur noch schriftlich fixiert werden, was zeitnah geschehen soll.

Auch bei Gravenberch hat der FCB sich bereits mit dem Spieler verständigt. Die Ablöseverhandlungen mit Ajax sind aber noch nicht abgeschlossen. Laut dem niederländischen „Telegraaf“ liegen Bayern und Amsterdam noch knapp sieben Millionen Euro auseinander. Die „Sport BILD“ hingegen hat zuletzt berichtet, dass nur noch „letzte Details geklärt werden müssen“. Natürlich wäre das Mitwirken von Raiola in diesem Fall sicherlich hilfreich, dennoch liegt es primär an den beiden Klubs eine Lösung zu finden.

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Gute Besserung an Mino Raiola!

Da schließe ich mich an.

Da hilft alles Geld der Welt dann nicht, wenn die Gesundheit am Ende ist. Gute Besserung. Die Transfers wird das aber wahrscheinlich nicht beeinflussen, den werden dann andere Mitarbeiter eintüten.

Von mir auch eine gute Besserung
Jetzt heißt es gesund werden da kann und muss die Arbeit warten!