Auch wenn seine Zeit beim FC Bayern zeitweise eine Achterbahnfahrt war bleibt er den Fans doch positiv in Erinnerung. Mario Gomez gewann mit dem FC Bayern alle nur erdenklichen Titel. Heute ist der ehemalige Nationalspieler als TV-Experte im Einsatz. Der 36-Jährige hat sich nun erstmals öffentlich über die Gründe für seinen Bayern-Abschied 2013 geäußert.
Lukas Podolski, Miroslav Klose, Mario Gomez. Der FC Bayern hatte schon immer ein Faible für deutsche Nationalspieler mit ausgeprägtem Torriecher. Gomez wurde damals für, nach den Maßstäben dieser Zeit, sagenhafte 30 Mio. Euro vom VfB Stuttgart nach München transferiert. Nach einem holprigen Start an der Isar blühte Gomez auf und holte sogar die Torjägerkanone. Nach und nach wurde der deutsche Stürmer allerdings von Mario Mandzukic verdrängt und musste mit der Rolle des Jokers Vorlieb nehmen. Im Anschluss an den CL-Triumph 2013 folgte der Abgang des DFB-Stars. Lange wurde darüber spekuliert, dass Pep Guardiola die treibende Kraft hinter dem Abgang des Stürmerstars war. Mario Gomez hat sich nun erstmals selbst dazu geäußert.
„Abgang stand bereits fest“
Guardiola soll nicht explizit auf einen Verkauf gedrängt haben. Vielmehr wurde die Entscheidung bereits im Vorfeld getroffen. Gomez: „Das war gar nicht seine Entscheidung, die fiel weit vorher. Mir wurde quasi durch die Blume vermittelt, Pep Guardiola braucht keinen Stürmer“, erklärte dieser gegenüber „Amazon Prime Video“.
Er und Guardiola hatten laut dem Stürmer ein gutes und offenes Verhältnis. Der Star-Coach soll stets klar kommuniziert haben wie die Dinge standen: „Als er dann da war, hat er mir gesagt: ‚Ich hatte Messi, und darum habe ich ohne Stürmer gespielt. Und jetzt nehme ich das Material, da da ist. Und wenn du da bist, bist du ein Teil der Truppe.‘“, verriet Gomez. „Da hatte ich aber für mich eben schon abgeschlossen, es war klar, dass ich den Verein verlassen werde“, fügte der 36-Jährige hinzu. Gomez spricht von einem „ein Top-Verhältnis für die fünf Wochen, die ich noch da war,“ zwischen Coach und Spieler.