Nagelsmann enthüllt: Darum hat Bayern keinen Lewy-Nachfolger verpflichtet

Alex Frieling

Eric Maxim Choupo-Moting ist aktuell der einzige gelernte Mittelstürmer im Kader des FC Bayern. Immer wieder machen Meldungen die Runde, wonach der FCB an Tottenham-Leistungsträger Harry Kane interessiert sei. Wieso aber haben die Münchner in abgelaufenen Transfer-Sommer keinen Lewandowski-Ersatz verpflichtet? Julian Nagelsmann hat nun enthüllt, warum es nicht geklappt hat.

Nach dem 2:0-Sieg über Inter Mailand können die Bayern zuversichtlich in die Bundesliga-Partie gegen den VfB Stuttgart gehen. Fakt ist jedoch, dass ein Ausrutscher am Samstagnachmittag nicht erlaubt ist. Beim 1:1 gegen Union Berlin ließen die Münchner bereits zum zweiten Mal hintereinander Punkte liegen – und spielten sich überraschend wenige Chancen heraus. Schnell wurde die Frage nach einem adäquaten Lewandowski-Ersatz in den deutschen Medien gestellt. Ebenjene Frage hat Cheftrainer Julian Nagelsmann auf der PK vor dem Heimspiel gegen die Schwaben nun beantwortet.

„Hätten es bei einem Top-Neuner gemacht“

„Es waren wenig Neuner auf dem Markt, die die Qualität haben, uns zu verbessern. Der Markt ist einfach sehr abgegrast und klassische Strafraumstürmer werden nicht mehr so viel ausgebildet“, erklärte der Bayern-Coach. Zeitgleich deutete dieser an, dass den Münchnern am Ende auch die nötigen finanziellen Mittel gefehlt haben: „Wenn wir einen Top-, Top-Neuner gefunden hätten für erschwingliches Geld, hätten wir es wohl gemacht.“

Laut dem 35-Jährigen hat sich seine Mannschaft aber auch ohne Lewandowski bisher genug Chancen herausgespielt, lediglich die Partie gegen Union sei „eine Ausnahme“ gewesen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sind die Bayern nach wie vor auf Harry Kane heiß. Sollte der englische Nationalspieler seinen Vertrag bei den Tottenham Hotspur nicht verlängern, plant der deutsche Rekordmeister angeblich bei dem 29-Jährigen im Sommer 2023 einen Vorstoß zu wagen.

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