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Ex-Bayern Star Paulo Sergio: „Mané ist eben kein Ronaldo“

Sadio Mané
Foto: IMAGO

Sinnbildlich für Bayerns derzeitige Krise, steht wohl Star-Neuzugang Sadio Mané.  Nach einem furiosen Saisonstart hakt es momentan an der Chancenverwertung. Speziell der Senegalese wirkt vor dem Tor oft verlassen vom Glück. Der ehemalige Bayern-Stürmer Paulo Sergio springt Mané jetzt aber zur Seite und warnt auch vor falschen Erwartungen.



Mittlerweile dürften viele Fans akzeptiert haben, dass die hinterlassene Lücke eines Robert Lewandowski nicht so einfach zu füllen ist. Trotz der hohen Investitionen im vergangenen Sommer, läuft der bayerische Offensiv-Motor noch nicht rund. Besonders die Erwartungen an den neuen Star-Einkauf Mané sind hoch und nicht wenige erhofften sich wohl vom Transfer des 30-Jährigen Tore am Fließband. Nach einem guten Saisonstart mit fünf Pflichtspieltoren stockte allerdings der Lauf des Ex-Liverpoolers, denn seit nunmehr fünf Spielen wartet er auf einen Treffer.

„Die Mannschaft muss ihm helfen, so wie Mané auch fürs Team arbeitet“

Unterstützung erhält Mané jetzt von Bayern-Legende Paulo Sergio. „Sadio kommt von einem Verein, wo er sich mit Salah und Firmino den Druck des Toreschießens aufgeteilt hat. Jetzt ist er der Superstar und hat den Druck fast allein.“ äußerte sich Sergio gegenüber der „Bild“

Der ehemalige Bayern-Angreifer warnte zudem vor überzogenen Erwartungen an Mané und nahm auch dessen Kollegen in die Pflicht: „So gut er als Spieler auch ist, er braucht seine Kollegen. Mané ist eben kein Ronaldo, der Spiele allein entscheiden kann. Die Mannschaft muss ihm helfen, so wie Mané auch für das Team arbeitet.“ Laut dem 53-Jährigen könne der Lewandowski-Abgang nur im Kollektiv abgefangen werden: „Diese Gier nach Toren, die Lewandowski hatte, müssen sie sich aufteilen. Spieler, die eigentlich keine Strafraum-Stürmer sind, müssen vor dem Tor Verantwortung übernehmen.“

Mit Blick auf die derzeitige Krise des Rekordmeisters gab sich der Brasilianer entspannt: „So ein kleines Tief nach zehn Meisterschaften in Folge ist ganz natürlich. Sie haben mit Lewandowski einen ihrer wichtigsten Spieler verloren, spielen ein neues System und müssen einige Neue integrieren.“ erklärte der ehemalige Angreifer, der einst 35 Tore in 125 Spielen für die Münchner erzielen konnte.

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Das werden wir dann heute sehen ob man einen veränderten FC Bayern sieht oder eben nicht…

Paulo Sergio, ein Supertransfer damals ! Der Kader 1999, ein Traum

Elber Jancker Sergio Zickler und der 18 jaehrige Santa Cruz vorne
Scholl als 7er/10er, Effenberg, Strunz als 8er , Jeremies, Fink als 6er

Lizarazu/Tarnat links, Sagnol/Salihamidzic rechts

Linke Babbel Kuffour Andersson als IV, dreimal kostenlos und einmal 3mio abloese

Der Kader war so viel sinnvoller und ausgewogener strukturiert damals, mit viel geringeren finanziellen Mitteln.

Wenn man den heutigen mit 5 Linksaussen, vier 8ern, ohne 6er und MS sowie 250 Mio fuer Abwehrspieler vergleicht kommt das kalte Grauen wieder hoch

war ne saustarke Mannschaft… aber war auch ne andere Zeit, ne ganz andere…
Kann man mit heute gar nicht mehr vergleichen, angefangen von den Stadien, Trainingsbedingungen, Rahmenbedingungen und, und und…
Es war nicht alles besser früher, genauso wie heute, da stimme ich Dir zu, beim heute könnte einem oft das Grauen kommen…
Aber wenn man die Spiele von damals anschaut, dann kommt einem das vor wie Zeitlupe. Aber war ne geile Zeit und die Rahmenbedingungen im Olympiastadion, ein schönes Abendspiel mit Sonnenuntergang hinter dem Olympiaberg und hinter dem Dach vom Olympiastadion, das hatte schon was….

Frueher gabs auch noch keine Internet Stimmchen, die vom Sonnenuntergang plaudern um von der missratenen Kaderstruktur abzulenken

Naja, das einzige, was ich fußballmäßig aus den 90ern vermisse, sind eigentlich nur die Freistöße von Augenthaler.. Da hätte man ja vorher die Flugbahn immer mit dem Laserstrahl projizieren können.

Basler.

Trotzdem nicht zu vergleichen mit der, die Guardiola zur Verfügung hatte…Neuer, Alaba, Lahm, Thiago, Robben, Lewandowski…

Wo er Recht hat hat er Recht der gute Sergio. Mane ist nur ein ganz normaler Fußballer, der überall überbewertet ist.

Sinnbildlich für Bayerns derzeitige Krise, steht wohl Star-Neuzugang Sadio Mané.

Da kommt kein Komma hin, ihr Pulitzerpreisträger!!

„Trotz der hohen Investitionen im vergangenen Sommer, läuft der bayerische Offensiv-Motor noch nicht rund.“
Und hier genauso wenig.
Lernt doch mal Deutsch, wenn ihr „Journalist“ spielen wollt!

Das ist aber meckern auf hohem Niveau. Die Artikel, die hier erscheinen, sind doch alle copy & paste.
Abgesehen von den Artikel auf dieser Seite, wo ich über solch kleine Kommafehler hinwegsehe, sind die Kommentare der User oftmals viel, viel schlimmer. Keine Groß- u. Kleinschreibung, keine Interpunktion, kein vernünftiger Satzbau etc.
Da herrscht bei mir viel mehr Unverständnis, dass Derartiges überhaupt gedruckt wird.

Sehe ich etwas differenzierter. Manche Foristen hier liefern echt Qualität ab. Andere naja. Und einige sind halt grottig.

Aber die publizieren ja nicht mit professionellem Anspruch! Drum ist das verzeihlich.

Wenn man aber täglich haufenweise „Artikel“ raushaut, sollte man die Basics beherrschen. Mir geht das beim Lesen auf den Sack. Ich bin doch kein Grundschullehrer!

P. S. Die „Autoren“ haben angeblich Abitur. Und manche studieren angeblich Sportjournalismus.

Da fasste dir an den Kopp!! 🤦‍♂️🤦‍♀️

Heute müssen 3 Punkte her!!! Alles andere ist unwichtig!

Wird schon noch ein Ronaldo werden, dann unter Tuchel

Sergio bestätigt, was wir seit Wochen sehen, dass Mane kein Lewandowski Ersatz ist. Die Zockerei von Brazzo um Haaland, die auch zum Abgang von Lewandowski geführt hat, ist in die Hose gegangen. Im Ergebnis hat der FC Bayern neben Sane, Gnabry, Coman und Musiala, mit Mane noch einen hochbezahlten Außenstürmer mehr. Wie soll eine Mannschaft funktionieren, wenn im Sturm kein Vollstrecker vorhanden ist, aber das Überangebot an Außenstürmer die Stimmung in der Kabine mehr als negativ beeinflusst?

Weder Sadio noch Serge sind „Außenstürmer“. Sind beides hängende Spitzen. Wie Müller in seinen besseren Jahren.

Coman ist ein Außenstürmer!

„Der ehemalige Bayern-Stürmer Paulo Sergio…“ ähhhhm… Sergio war vieles, aber mit Sicherheit kein Stürmer…

Ich habe sehr wohl als Stürmer in Erinnerung, der aber die letzte Zeit bei Bayern oft im Mittelfeld spielte.

Last edited 2 Monate zuvor by Futbalisto