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Gewinn verdreifacht: Bayern präsentiert Geschäftszahlen für die Saison 2021/22

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Foto: Getty Images

Der FC Bayern hat die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise endgültig hinter sich gelassen. Die Münchner präsentierten am Samstagabend ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2021/22. Der Umsatz, der Gewinn und der Jahresüberschuss konnten jeweils gesteigert werden.



Der FC Bayern hat in der abgelaufenen Geschäftsjahr und der dritten von der Corona-Krise beeinflussten Saison in Serie, einen Gewinn verzeichnet. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung haben die Münchner ihre Geschäftszahlen für die Saison 2021/22 vorgestellt. Der Gesamtumsatz des Konzerns beläuft sich auf 665,7 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern wurde mehr als verdreifacht – von 5,0 auf 17,1 Millionen Euro, der Jahresüberschuss des Konzerns steigerte sich auf 12,7 Millionen Euro.

„Das ist ein starkes Ergebnis“

Bayern-Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen äußerte sich wie folgt zu den Geschäftszahlen: „Das ist ein starkes Ergebnis. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit und hat in erster Linie mit der DNA des FC Bayern zu tun: Wir geben nie mehr aus als wir einnehmen. Dank der Rückkehr unserer Fans zu den Heimspielen in unsere Allianz Arena und der Unterstützung unserer Partner wurde das Vorjahrsergebnis sowie unsere Prognose für dieses Geschäftsjahr deutlich übertroffen.“

Dreesen betonte zudem, dass die Bayern in ganz Europa eine Vorbildrolle einnehmen: „Es gibt kaum einen anderen europäischen Top-Club, der wie der FC Bayern trotz der Pandemie in den vergangenen drei Jahren konstant Gewinne ausweisen konnte. Es war unter schweren Bedingungen ein wirtschaftlich außerordentlich gutes Geschäftsjahr für den FC Bayern.“

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Da Können sich Barcelona und Real Madrid ein Beispiel nehmen.Der FC Bayern kann mit Geld 💰 Umgehn .

Tolle Zahlen. Es ist traurig, daß Dreesen vorzeitig geht. Familienmitglied

Mitarbeiter in Firmen wechseln öfter mal, ist ja nichts ungewöhnliches.
Da gibt’s sicher nen guten Nachfolger

Emotionslos beschrieben. Vielleicht ist der FC Bayern unter Oliver Kahn eher eine „Firma“ als ein „Verein“.

Eine AG ist schon vom Gesetz her ein Unternehmen (Firma).

Jetzt werden sich einige wieder beleidigt echauffieren aber ich weiß immer nicht was dieses Familienmitglied soll? Meine Familienmitglieder sehe ich jeden Tag persönlich, wie sprechen viel miteinander und jeder hilft dem anderen. Wie um alles in der Welt kommt man dazu von Menschen auf die das alles nicht zutreffen kann ständig als Familie zu reden?

Der einzige der sich echauffiert bist du. Bayern unter Uli Hoeness fühlte sich immer familiär an.

Gute Bilanz, aber sportlich war das letzte Jahr eher nicht so erfolgreich.
Und wie Kahn gesagt hat, daß wichtigste ist der Sport.

Zahlen unter den Umständen hervorragend. Jetzt müssen wir nur wieder sportlich in die Spur kommen. Freiburg, Augsburg, Hoffenheim. Das kann auch in die Hose gehen, so wie ich unsere Flitzpiepen kenne.

Was will man als FCB Mitglied oder Fan denn mehr erwarten.
Bayern steht selbst nach den katastrophalen Corona-Zeiten mit einem Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 12,7 Mio. da. Trotz dem ständigen Geschrei und den immerwährenden Beleidigungen und Unkenrufen gegenüber Kahn, Brazzo & Co. das diese den FCB gegen die Wand fahren würden. Jeder Verein wäre froh und glücklich nach den riesigen Transfersummen solche Zahlen vorweisen zu können.
Vor allem ist auch positiv das der FCB kein Verein ist der wie z.B. PSG oder etliche englische Vereine von den hunderten Millionen von fadenscheinigen Investoren auf Gedeih und Verderb abhängig zu sein oder gar ein im Prinzip bankrotter Verein wie beispielsweise Barca ist.
Und ich bin mir sicher das die Bayern am Ende der Saison wieder auf Platz 1 stehen werden.

Der Erfolg eines Fussballverein misst sich nicht daran, wieviel von den Sponsorengelder und sonstigen Einnahmen am Jahresende übrig ist.
Wichtig ist, dass das viele Geld richtig investiert wird und am Ende der sportliche Erfolg steht.
Und der war ja wohl überschaubar.
Und da Bayern mehr Gehälter bezahlt, als alle englischen Vereine, sollte sportlich mehr raus kommen.
Aber du kannst dir auch die Zahl 12,7 Mio an die Wand malen und dich freuen, jedem das seine

17mio€ Gewinn + die vielen Mitarbeiter, die der Fc Bayern durch die Arbeitsplätze ernährt. Man kann wirklich stolz drauf sein, dass man diesen Verein mit wirtschaftlicher vernünftig führt. Und ich finde auch nicht, dass uns iwas an Chancen im internationalen Wettbewerb fehlt. Nur das wir als einzige verantwortungsvoll wirtschaften, damit dieser Verein auch so viele Menschen ernähren kann, die auch im Hintergrund am Erfolg des fc Bayern täglich mitarbeiten.
Finde da muss es bald eine Regel geben, dass alle Vereine nach denselben Maßgaben wirtschaften müssen. Ist ja offenbar trotz aller sportlichen Risiken möglich. auch der fc Bayern musste auf dem Transfermarkt viel Kohle abschreiben und nicht jeder Spieler schlug immer voll ein und war sein Gehalt wert. Ansonsten werden bei einer globalen Finanzkrise viele Klubs auf der Welt aus ihrem jeweiligen ligabetrieb ausscheiden, wenn da sich mal die Investoren zurückziehen müssen und Investoren nicht mehr in Fußballklubs anlegen. Demnächst wird man schon in Italien und Deutschland beobachten können, wie die Energiekrise zu erheblich verkleinerten Etats führen wird… und hier in d ist man noch nicht so von Investoren abhängig. Wenn bei Manchester City morgen Katar abspringt, dann spielt der Verein von heute auf morgen maximal nur noch conference League, weil die niemals so schnell die finanzielle Lücke schließen könnten wenn ne sich die energiekrise noch zur Wirtschaftskrise ausweiten sollte.

Wenn deine Hauptsorge bei einer Wirtschaftskrise ist, wo Manchester dann spielt, rauchst du wirklich gute Sachen.
Übrigens, die Millionen die der FCB seinen Spielern in den Arsch pustet muss erst jemand erwirtschaften.

Ja das ist gut und richtig aber habt ihr nur die Kohle im Kopf????

Wenigstens noch jemand der sich auch für Fussball interessiert

Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.